Die VAMED erhält den international bedeutendsten Managementpreis

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Geschäftsführung und Management der VAMED-KMB nahmen die hohe Auszeichnung entgegen: Christian Krebs, Kai Ostermann, Sabine Kern, Karin Rest, Martin Krammer

19.11.2022 | 2 min

Die VAMED erhält den international bedeutendsten Managementpreis

VAMED-KMB, ein Unternehmen des weltweit führenden Gesundheitskonzerns VAMED, wurde vor kurzem mit olympischem Gold in Organisationsführung, dem EFQM Global Award 2022 geehrt

Der international bedeutendste Preis für Unternehmensführung ging in diesem Jahr an den technischen Betreiber des Universitätsklinikums AKH Wien. Im französischen Lyon ist am Donnerstag, dem 27.10., die VAMED-KMB, ein Unternehmen des weltweit führenden Gesundheitskonzerns VAMED, mit dem EFQM Global Award ausgezeichnet worden. Der internationale Preis, der von EFQM nach Auswahl durch eine Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben wird, gilt als Auszeichnung mit den strengsten Vergabekriterien und damit als olympisches Gold für Organisations- und Unternehmensführung.

Die Auszeichnung ist auch eine Anerkennung dafür, dass die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VAMED-KMB die kritische Infrastruktur des größten Krankenhauses Österreichs selbst unter schwierigsten Bedingungen in der Pandemie 24 Stunden, 365 Tage im Jahr am Laufen gehalten und sogar weiter ausgebaut haben. Zu den früheren Preisträgern zählen prominente internationale Unternehmen wie BMW, Bosch oder Infineon. Rund 50.000 Unternehmen weltweit wenden das EFQM-Modell an. Nur 9 Finalisten kamen in diesem Jahr in die Endauswahl für die höchste Auszeichnung.

„In Gesundheitseinrichtungen geht es um das höchste Gut, das Leben. Für die VAMED, die ihre Arbeit ausschließlich in den Dienst der Gesundheit gestellt hat, ist es besonders wichtig, ein Höchstmaß an Qualität zu gewährleisten, das im internationalen Vergleich als Benchmark gilt. Die hohe Auszeichnung ist zugleich eine Anerkennung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Einsatz jeden Tag spitzenmedizinische Patientenversorgung, Forschung und Lehre ermöglichen“, erklärte Dr. Ernst Wastler, Vorsitzender des Vorstands der VAMED AG.

Ein Krankenhaus der Superlative: AKH Wien – MedUni Wien

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Wesentlicher Beitrag zur durchgängigen hochqualitativen Gesundheitsversorgung

Die VAMED-KMB sorgt seit 1986 für den unterbrechungsfreien technischen Krankenhausbetrieb des Universitätsklinikums AKH Wien und trägt damit wesentlich zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener bei. Für den Umbau und die laufende Modernisierung dieses Krankenhauses der Superlative setzt die VAMED-KMB im AKH Wien bis 2030 bei laufendem Betrieb in 16 Baubereichen zahlreiche Errichtungs- und Erneuerungsprojekte um.

Erfolgreich erweitert oder neu errichtet wurden zuletzt unter anderem die Kinder- und Jugendpsychiatrie, das Kinder-OP-Zentrum und das Herz-Thorax-Zentrum. Selbst in mehr als zwei Jahren Pandemie konnten alle Projekte der VAMED-KMB weitergeführt werden, so die EFQM in ihrem umfassenden Bewertungsbericht.

1.732 Betten, 51.000 medizintechnische Geräte und 16.000 haustechnische Anlagen

Das Universitätsklinikum AKH Wien ist das größte Krankenhaus Österreichs und zählt zu den besten Krankenhäusern der Welt. 2021 wurden im AKH Wien 61.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 1,2 Millionen Mal die Ambulanzen frequentiert.

Die VAMED-KMB betreut im AKH Wien aktuell 51.000 medizintechnische Geräte, 16.000 haustechnische Anlagen, 1.732 Betten, 48 Operationssäle und 128 Aufzüge. Um die zukünftigen Anforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung und die universitären Aufgaben in Forschung und Lehre bestmöglich erfüllen zu können, wird das AKH Wien bis zum Beginn des kommenden Jahrzehntes umfangreich modernisiert und erweitert.

EFQM lobt Nachhaltigkeit – Energieverbrauch um ein Viertel reduziert

Außerdem würdigt die EFQM-Organisation die langfristig auf die Zukunft ausgerichtete Planung der VAMED-KMB unter Einbindung aller Stakeholder, die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hohe Zufriedenheit des medizinischen Personals des AKH Wien mit den technischen Voraussetzungen und die Nachhaltigkeit im Betrieb. In den vergangenen 25 Jahren hat die VAMED-KMB den Energieverbrauch am AKH Wien um ein Viertel gesenkt. Dadurch konnten 382.000 Tonnen CO2 vermieden und Kosten in Höhe von 114 Mio. Euro gespart werden, davon 5 Mio. Euro allein durch die Optimierung der Klimatisierung und durch die Nutzung der Abwärme.

 „Zum ersten Mal den Global Award verliehen zu bekommen, ist für uns eine besondere Ehre. Es bestätigt unsere erfolgreiche Strategie, eine Gesundheitseinrichtung über den gesamten Lebenszyklus integriert und nachhaltig zu planen, zu erneuern und technisch zu betreuen. Die hohe Auszeichnung ist auch eine Anerkennung für die Arbeit, die wir damit als langfristiger Partner im Wiener Gesundheitswesen leisten“, so Mag. Kai Ostermann, Geschäftsführer der VAMED-KMB.