Ein Büro ohne Aktenarchive, eigene Serverräume und Papierberge: Was heute nach moderner Arbeitswelt klingt, ist schnell erzählt. Doch wer Digitalisierung auf Cloud, digitale Dokumente und neue Technologien reduziert, greift zu kurz. Denn echte Transformation beginnt nicht mit Technologie. Sie beginnt mit der Entscheidung, Dinge grundlegend anders zu machen.
Bei der ACREDIA Group ist das papierlose Büro deshalb nicht Ausgangspunkt der Veränderung, sondern eines ihrer sichtbarsten Ergebnisse. Heute arbeitet das Unternehmen weitgehend papierlos, klassische Archive wurden durch digitale Lösungen ersetzt, die IT-Infrastruktur ist cloudbasiert und eigene physische Serverstrukturen gehören der Vergangenheit an.

„Digitalisierung bedeutet für uns nicht, bestehende Prozesse einfach nur digital abzubilden. Wir wollen Arbeitsweisen neu denken, Abläufe vereinfachen und damit mehr Flexibilität und Effizienz schaffen“, sagt Michael Kolb, Vorstand der ACREDIA Group.
Erst der Prozess, dann die Technologie
Die entscheidenden Weichen dafür wurden lange vor dem Umzug an den neuen Wiener Standort gestellt. Prozesse wurden hinterfragt, digitalisiert und neu organisiert, die technische Infrastruktur konsequent weiterentwickelt. Der neue Standort hat diese Transformation nicht ausgelöst – er macht heute sichtbar, was Jahre zuvor begonnen hat.
Der entscheidende Perspektivwechsel lautet dabei: Nicht „Wie können wir einen bestehenden Prozess digitalisieren?“, sondern: „Wie würden wir diesen Prozess heute gestalten, wenn wir ihn völlig neu aufsetzen könnten?“
Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied. Für Unternehmen ist es ein grundlegender. Denn wer bestehende Abläufe lediglich elektronisch abbildet, digitalisiert möglicherweise auch deren Komplexität. Transformation bedeutet dagegen, Routinen infrage zu stellen, Prozesse zu vereinfachen und sich mitunter auch von Strukturen zu verabschieden, die über viele Jahre selbstverständlich waren.
Technologie ermöglicht Veränderung. Führung treibt sie voran.
Cloud-Lösungen, digitale Workflows oder künstliche Intelligenz schaffen neue Möglichkeiten. Doch Technologie allein verändert noch keine Organisation.
„Transformation beginnt für mich nicht mit Technologie, sondern mit Führung. Es braucht eine klare Richtung, die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen und dafür Verantwortung zu übernehmen – und die Konsequenz, Veränderungen auch dann weiterzuverfolgen, wenn sie etablierte Routinen infrage stellen“, sagt Kolb.
Führung bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, jede technologische Entwicklung mitzumachen. Es bedeutet vielmehr, zu entscheiden, wo Veränderung einen echten Mehrwert schafft, Verantwortung für diese Entscheidungen zu übernehmen – und sie anschließend konsequent umzusetzen. Das papierlose Arbeiten ist dafür ein gutes Beispiel. Weniger Papier ist ein positiver Effekt. Der eigentliche Fortschritt liegt aber woanders: Informationen werden schneller verfügbar, Prozesse unabhängiger vom physischen Arbeitsplatz und Zusammenarbeit einfacher.
Ein neues Büro für eine bereits veränderte Arbeitswelt
Mit dem neuen Standort im eNNa in Wien wird diese Entwicklung nun auch räumlich sichtbar. Offene und flexible Arbeitsbereiche, kurze Wege und moderne Kommunikationsmöglichkeiten fördern Austausch und Zusammenarbeit. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice ergänzen diese Arbeitsweise.
Damit verändert sich auch die Funktion des Büros: Wo früher vor allem Informationen und Unterlagen aufbewahrt wurden, sollen heute Menschen zusammenkommen, Wissen teilen und gemeinsam Entscheidungen treffen.
Bilder: Acredia Group
Der neue Standort ist damit kein Symbol für den Beginn der Transformation. Er ist vielmehr deren konsequente Fortsetzung.
Transformation endet nicht beim Arbeitsplatz
Dieselbe Haltung prägt auch die Weiterentwicklung unseres Kerngeschäfts. Daten sind heute eine wesentliche Grundlage moderner Kreditversicherung. Digitalisierung und künstliche Intelligenz helfen dabei, große Informations-mengen effizienter auszuwerten, relevante Entwicklungen früher zu erkennen und Zusammenhänge besser einzuordnen. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen, die unsere Risikoexpertinnen und -experten bei der Einschätzung wirtschaftlicher Risiken unterstützen.
Technologie ersetzt dabei weder Erfahrung noch unternehmerische Verantwortung. Sie erweitert die Informationsbasis und unterstützt Menschen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Genau darin liegt für ACREDIA der Mehrwert von KI: nicht in der Technologie an sich, sondern in der Qualität der Entscheidungen, die sie unterstützt.
Mit der Vision 2030 verfolgt die ACREDIA Group den Anspruch, erste Wahl für Unternehmen und als Arbeitgeber zu sein. Digitale Prozesse und moderne Arbeitsweisen sind wichtige Bausteine auf diesem Weg.
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Mehr InformationenDenn Transformation ist kein IT-Projekt und kein neues Büro. Sie beginnt mit der Bereitschaft, Bestehendes zu hinterfragen, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung dafür zu übernehmen – und den eingeschlagenen Weg konsequent umzusetzen.



