Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) wählt neuen Präsidenten

Im Rahmen der Vollversammlung wurde Herbert A. Reitsamer einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.
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Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) wählt neuen Präsidenten
Herbert A. Reitsamer, Präsident der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG).

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Damit übernimmt ein international renommierter Experte die Führung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft, die rund tausend Augenärztinnen und Augenärzte in Österreich vertritt. Herbert A. Reitsamer folgt auf Gabriela Seher, die auf eine erfolgreiche zweijährige Amtszeit zurückblickt.

Unter ihrer Führung wurden wegweisende Projekte realisiert, allen voran die Fertigstellung des „Weißbuchs der Augenheilkunde“, das als strategisches Fundament für die Zukunft des Fachs gilt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag in der Stärkung des niedergelassenen Bereichs und der engen Verzahnung von Klinik und Praxis.

Herbert A. Reitsamer, Primar der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in Salzburg, ist in der ÖOG tief verwurzelt. In den vergangenen 15 Jahren prägte er die Gesellschaft als Wissenschaftlicher Sekretär maßgeblich. Er verantwortete die wissenschaftlichen Kommissionen, die Adele Rabensteiner Wissenschaftsförderung sowie den jährlichen Kongress der ÖOG – die wichtigste Fortbildungsveranstaltung für Augenheilkunde in Österreich.

Die Position des Wissenschaftlichen Sekretärs übernimmt künftig Sebastian Waldstein, Primar der Augenabteilung am Landesklinikum Mistelbach.

Das österreichische Gesundheitswesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Herbert A. Reitsamer sieht die ÖOG dabei in einer proaktiven Gestalterrolle:

„Es gilt, die Potenziale von Digitalisierung und Telemedizin konsequent auszuschöpfen, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten noch effizienter und niederschwelliger zu gestalten. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Augenheilkunde so weiterzuentwickeln, dass technischer Fortschritt kein Selbstzweck bleibt, sondern als Brücke dient, um fachärztliche Expertise direkt und unmittelbar zum Menschen zu bringen.“

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