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Die jüngsten Trends bei privaten Mergers and Acquisitions-Transaktionen

© DLA Piper

Elisabeth Stichmann, Head of Corporate bei DLA Piper.

25.05.2023 | 1 min

Die jüngsten Trends bei privaten Mergers and Acquisitions-Transaktionen

Elisabeth Stichmann, DLA Piper, ordnet die Erkenntnisse aus österreichischer Sicht ein.

DLA Piper hat zum neunten Mal den Global M&A Intelligence Report veröffentlicht. Anhand zahlreicher von der Wirtschaftsanwaltskanzlei weltweit umgesetzter Deals werden darin die Entwicklungen bei privaten M&A-Transaktionen beleuchtet.

Die Ergebnisse des aktuellen Reports zeigen, dass die USA und Europa nach wie vor die weltweit am stärksten differenzierten Märkte sind. Trotzdem zeichnet sich in beiden Regionen ein allgemeiner Trend zu Gunsten von Verkäufern ab, wenn auch mit einer unterschiedlichen Ausprägung zwischen den USA und den größeren europäischen Märkten.

Die jüngsten Trends bei privaten Mergers and Acquisitions-Transaktionen

© Global M&A Intelligence Report / DLA Piper

Transaktionsgröße

Es ist ebenso ein deutlicher Unterschied nach Transaktionsgröße erkennbar: Bei höheren Transaktionsvolumina sind Bieterverfahren (Auction Process) wesentlich wahrscheinlicher, sowie die Vereinbarung von Fixpreisen (Locked-Box-Mechanismus). Der Locked-Box-Mechanismus ist global gesehen zwar weit verbreitet, findet in den USA allerdings nur wenig Eingang in Kaufverträge.

Insgesamt gibt es bei kleineren Deals häufiger Earn-Outs (erfolgsabhängige Preiskomponenten) und die Verkäufer sind eher an restriktive Auflagen gebunden. Ähnlich wie in den Vorjahren zeichnen sich folgende Entwicklungen ab: Bei Bieterverfahren sind die Verkäufer die klaren Gewinner – sie erzielen in der Regel kürzere Verjährungsfristen, verpflichten sich zu geringeren Caps (Haftungsobergrenzen) und weniger restriktiven Auflagen.

Die jüngsten Trends bei privaten Mergers and Acquisitions-Transaktionen

© Global M&A Intelligence Report / DLA Piper

„Unser Report, der Erfahrungswerte aus beeindruckenden 4.700 Transaktionen berücksichtigt, zeigt deutlich Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Umso wichtiger ist es, die unterschiedlichen Märkte gut zu kennen und das jeweilige Wissen geeignet einfließen zu lassen. Als zunehmend herausfordernd sind sicher die unterschiedlichen Investitionskontrollgesetze auf Basis der FDI-Screening-VO zu sehen. Aber auch hier können wir aufgrund unserer gut eingespielten und erfahrenen grenzüberschreitenden Teams einen echten Mehrwert für unsere Mandanten leisten und sie durch den – gerade aus nicht-europäischer Sicht – oft für Verwunderung sorgenden Dschungel erfolgreich und effizient durchführen“, verdeutlicht Elisabeth Stichmann, Head of Corporate im Wiener Office von DLA Piper.

Österreich gefragter Schauplatz

„Österreich ist im internationalen Vergleich ein durchaus gefragter M&A-Schauplatz. Vor allem der Tech-Sektor boomt wieder. Viele Start-ups erhielten wieder Finanzierungen, die ihnen, während der Covid-Pandemie, zuletzt verwehrt geblieben sind. Es sind derzeit viele US-Investoren am Markt zu beobachten“, ergänzt die Expertin der Wirtschaftsanwaltskanzlei.

https://www.dlapiper.com

Geschrieben von:

DLA Piper