Mit seiner unverwechselbaren Formensprachen gibt der Audi Concept C Ausblick auf zukünftige Modelle sowie auf ein neues Innenraumerlebnis. Er ist die erste Manifestation der neuen Designphilosophie und verkörpert die vier Prinzipien Klarheit, emotionale Ausstrahlung, technische Exzellenz und intelligentes Design.
Seit seiner Weltpremiere Ende September vergangenen Jahres in Mailand und seinem Publikumsdebüt auf der IAA Mobility in München hat das Audi Concept C hohe Wellen geschlagen. Vor allem, weil es eben mehr ist als „nur“ eine faszinierend anzusehende Konzeptstudie.
Zukunft von Audi
Wir ziehen der Vorhang ein Stück zur Seite und gewähren exklusive Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Fahrzeugs, das von einem interdisziplinären Team mit Leidenschaft und Präzision von einer kühnen Idee zum greifbaren Vorboten einer neuen Ära von Audi wurde.
„Design, Technologie und Funktionalität greifen nahtlos ineinander. Der Concept C zeigt damit die Zukunft unserer Modelle. So ein Auto kann nur aus einem Team heraus entstehen, das Hand in Hand arbeitet und ein gemeinsames Ziel hat“, erklärt Gernot Döllner, Vorsitzender des Vorstands der Audi AG.
Das Konzeptfahrzeug mit Straßenzulassung bietet einen Blick auf ein zukünftiges Serienmodell – einen atemberaubenden vollelektrischen Sportwagen mit hoher Fahrdynamik, der Design, Geschwindigkeit und Emotion in den Mittelpunkt stellt.

Fahrspaß unter freiem Himmel wird das Serienmodell, ebenso wie der Concept C, gekonnt mit der Eleganz eines Hardtops verbinden.
Neben CEO Gernot Döllner war vor allem Massimo Frascella, der Chief Creative Officer von Audi, die treibende Kraft hinter der Entstehung des Concept C. Der machte noch nie ein Geheimnis daraus, dass ein ganz spezielles Auto ihn und sein Schaffen schon lang vor seinem Wechsel zu Audi besonders geprägt hat:
„Als 1998 der erste Audi TT beim Händler in Turin ankam, habe ich mir einen Tag freigenommen, nur um ihn mir ganz in Ruhe anzusehen. Ich blieb dort stundenlang, schaute das Fahrzeug aus jedem Winkel an und fühlte über jede seiner Flächen. Die Mitarbeiter hielten mich sehr wahrscheinlich für verrückt. Aber für mich war der TT schon damals mehr als ein Auto. Er war eine Botschaft: Man muss nicht laut sein, um gehört zu werden. Man braucht keine Übertreibung, um Eindruck zu machen. Man braucht Klarheit – und, was noch wichtiger ist, den Mut, ihr zu folgen.“
Das schlägt die perfekte Brücke zum Concept C und wofür es steht, ergänzt der gebürtige Italiener:

„Radikale Einfachheit ist der Kern unserer Philosophie. Wir erreichen Klarheit, indem wir alles auf das Wesentliche reduzieren. (…) Der Audi Concept C ist eine erste Manifestation von „The Radical Next.“ Proportionen, Flächen und Details sind klar weiterentwickelt und schaffen eine selbstbewusste Neuinterpretation der Markenidentität. Er zeigt eine klare, skulpturale Präsenz, als wäre er aus einem einzigen Stück Metall gefertigt – frei von Ablenkungen, bestimmt von Spannung und purer Form. Die Studie ist eine greifbare Interpretation der neuen Designphilosophie, ein Sinnbild für die Überzeugung, die unser Unternehmen und die gesamte Marke verändern wird.“
Keine Kompromisse
Die vier Prinzipien der neuen Philosophie von Audi – klar, technisch, emotional und intelligent – bilden das Fundament der Marke.

Das bestimmte auch maßgeblich den Entstehungsprozess des Concept C. Eines Autos, das bis ins letzte Detail den hohen Anspruch an Qualität, Ästhetik und Technik perfekt widerspiegeln sollte. Kein Aspekt moderner Fahrzeugentwicklung wurde hier also ob der Tatsache, dass es sich um ein Showcar und kein Serienfahrzeug handelt, vernachlässigt. Das daran arbeitende Team setzte sich die Latte also hoch.
Ein Beispiel: Trotz der Verwendung innovativer Materialien wie Glasfaserlaminaten für Teile des Verdecks, um das Fahrzeuggewicht niedrig zu halten (1.690 kg), durfte bei diesem handgefertigten Einzelstück maximal um 1mm von den Form-Vorgaben abgewichen werden.
Gleichzeitig wurden Fugenbreiten auf maximal vier, beziehungsweise gar nur drei Millimeter festgesetzt, während gleichzeitig ein Funktionsumfang angepeilt wurde, der grundsätzlich eine Straßenzulassung erlaubt. Es musste beispielsweise also auch die komplette Verkabelung der voll funktionstüchtigen Beleuchtung samt mechanischer Lichtinszenierungen, sowie der ganzen restlichen Fahrzeugelektronik berücksichtigt werden.

Natürlich auch im Interieur, in dem Schalter und Tasten aus eloxiertem Aluminium zusammen mit dem unverwechselbaren „Audi Klick“ für ein taktiles Bediengefühl mit mechanischer Qualität sorgen. Digitale Elemente sind immer in der Nähe, doch nie aufdringlich: Ein faltbares 10,4 Zoll-Display bleibt verborgen, bis es aufgerufen wird und bewahrt so eine ruhige Umgebung im Interieur. Informationen erscheinen nur bei Bedarf, kontextbezogen und nahtlos.
Das Ergebnis spricht für sich – und markiert in vielerlei Hinsicht einen Aufbruchsmoment, wie Gernot Döllner ausführt:
„Die Phase der Bestandsaufnahme ist vorbei. Jetzt ist Zeit, nach vorne zu blicken und Tempo aufzunehmen. Wir konzentrieren uns auf das, was wirklich zählt, um bei Design und Qualität Maßstäbe zu setzen.“
Mutige Innovationssprünge und modernste Technologie, verbunden mit einem kompromisslosen Fokus auf Design, sind integraler Bestandteil der Audi DNA. Viele legendäre Modelle der Marke, darunter Sportwagen wie der TT, der R8, der RS 6 (C6, 2004) oder der Rennwagen Auto Union Typ C, stehen für diese Verbindung. Der Audi Concept C führt ihre Historie kraftvoll fort und symbolisiert den Aufbruch der Marke in eine neue Ära der Klarheit.
