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Kommunikationstrends 2024: Worauf sollten Unternehmen besonders achten?

© Ketchum Austria

Saskia Wallner, CEO bei Ketchum Austria.

08.02.2024 | 2 min

Kommunikationstrends 2024: Worauf sollten Unternehmen besonders achten?

Authentizität, Engagement und datenbasierte Beratung sind der Schlüssel zum Erfolg.

Die Kommunikationswelt befindet sich im steten Wandel und 2024 bringt bahnbrechende Entwicklungen mit sich. Der Trendradar von Ketchum Austria beleuchtet die Trends in der Kommunikation und zeigt, worauf es 2024 in den Bereichen Digitale Kommunikation, Markenkommunikation, Unternehmenskommunikation, Organisationsentwicklung, Nachhaltigkeitskommunikation, DEI und Kreativität ankommen wird.

Engagement und Authentizität

In der Welt der Kommunikation zeichnet sich eine signifikante Veränderung hin zu mehr Authentizität und Engagement ab. Im digitalen Universum suchen Nutzer:innen und Marken nach tiefgründigen Begegnungen, was sich vor allem in Direktnachrichten, Gruppen-Chats und Broadcast-Kanälen zeigt.

Diese Authentizität zeigt sich auch in der Unternehmenskommunikation und der Organisationsentwicklung, wo Mitarbeiter:innen als authentische Markenvertreter:innen auftreten (Stichwort: Employer Branding) und komplexe Sachverhalte in einfachen „snackable content“ heruntergebrochen werden. Gleichzeitig wird der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation mehr Bedeutung zugemessen, und Authentizität und Vertrauen neu definiert.

Marken erkennen ebenfalls die Bedeutung von emotionalem, zielgerichtetem Content, und besinnen sich auf ihren Kern. Insbesondere Kampagnen, die auf soziale oder ökologische Themen fokussieren, stehen im Rampenlicht der Glaubwürdigkeit. Daher ist das Gleichgewicht zwischen KI-Effizienz und menschlicher Tonalität nicht nur wünschenswert, sondern absolut entscheidend.

Kommunikationstrends 2024: Worauf sollten Unternehmen besonders achten?
Trendradar 2024: Ketchum Austria präsentiert die Kommunikationstrends 2024.

© Ketchum Austria

Innovation und Künstliche Intelligenz (KI)

Mit generativer KI wird Künstliche Intelligenz immer sichtbarer, beobachtbarer und anfassbarer. Die Kombination aus „Human-“ und „Artificial“-Intelligence birgt enormes Potenzial für alle Branchen.

„Die Kunst wird es sein, diese beiden heterogenen Intelligenzen nicht nur miteinander zu verbinden, sondern das Spannungsfeld der M2M (Machine-to-Machine) Kommunikation nicht nur als Spielfeld, sondern als „must“ zu betrachten“, erklärt Christina Schirmbrand, Head of Digital and Innovation bei Ketchum Austria.

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz beeinflusst auch die Kommunikationsbranche in allen Facetten. Der Trend erlebte bereits in den vergangenen Jahren einen Aufschwung und verdichtet sich nun im Jahr 2024. Das beste Beispiel für die Nutzung von KI ist die neue Art und Weise, wie mit Influencer:innen interagiert und kooperiert wird. Studien zeigen, dass die Messung des ROI von Influencer-Kampagnen mit zu den größten Herausforderungen für das kommende Jahr zählt (49 %).

In der Eigenkreation führt die Integration von KI und digitalen Medien neben menschlicher Kreativität zu multidimensionalen Erlebnissen. Von Gaming über Virtual Reality und Augmented Reality bis hin zu absurdem Humor – Marken werden zu Geschichtenerzählern, die mit der Unterstützung von datengetriebener KI persönliche Erlebnisse schaffen.

Kommunikationstrends 2024: Worauf sollten Unternehmen besonders achten?

© PantherMedia / Melpomene

Studien zeigen, dass professionelles DEI-Management vor allem bei der jüngeren Generation bei der Arbeitgeberwahl entscheidend ist, denn Vielfalt und Inklusion sind wertvolle Aspekte der Unternehmenskultur. Künstliche Intelligenz kann ein unterstützendes Werkzeug sein, um Ungleichheiten oder sogar Diskriminierung aufzudecken und dem entgegenzuwirken, zum Beispiel in der Neugestaltung von internen HR-Prozessen. Allerdings ist es wichtig, die Vielfalt unserer Gesellschaft zu fördern und nicht unbewusst Vorurteile zu verstärken. Bei der Nutzung von KI gilt: ein qualitativ hochwertiger Output basiert auf der Qualität des Inputs.

Dialog und Transparenz

Im Jahr 2024 rückt Stakeholder Management im ESG-Bereich stärker in den Fokus. Gefragt sind offene Gespräche statt einseitiger Kommunikation, getrieben durch den Bedarf nach mehr Transparenz rund um ökologische, soziale und unternehmerische Verantwortung.

Ein signifikanter Wandel in dem Bereich zeichnet sich bereits in diesem Jahr durch eine erhöhte Transparenz ab, denn ab 2025 müssen laut CSRD alle großen Kapitalgesellschaften und Zulieferer Nachhaltigkeitsberichte vorlegen.

Ketchum Austria CEO Saskia Wallner zeigt sich abschließend erfreut über die Treffsicherheit und Ergebnisdichte des aktuellen Trendradars:

„Unser Trendradar ist smart, unkompliziert und überzeugend. Das ist Ketchum Intelligence: Fundierte datenbasierte Kommunikationsarbeit kombiniert mit jeder Menge Ideenreichtum und Kreativität. Damit schaffen wir ‚work that matters‘ für unsere Kunden und tragen zu ihrem Erfolg bei.“

https://www.ketchum.com