Größter Hemmschuh von E-Autos ist deren begrenzte Reichweite

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10.09.2022 | 1 min

Größter Hemmschuh von E-Autos ist deren begrenzte Reichweite 

Höherer Kaufpreis, Bedenken rund um Technologie und Entsorgung sowie fehlende Infrastruktur und lange Ladedauer sind weitere Gründe für Skepsis.

Zwar kommt für knapp mehr als die Hälfte der Österreicher:innen (55%) der Kauf eines E-Autos in Frage, doch sind 45% auch skeptisch und nicht bereit, auf die neue Antriebsart umzusteigen, wie die aktuelle AutoScout24.at-Trendumfrage zeigt. 

Größter Hemmschuh 

Denn auch wenn es genug Gründe für das E-Auto gibt, sehen die Befragten ein besonders gewichtiges Gegenargument: Das ist die immer noch begrenzte Reichweite, die E-Autos bieten. Unter den Skeptiker:innen ist diese Tatsache der größte Hemmschuh. Ganze 61 Prozent sagen, dass für sie aus diesem Grund derzeit der Kauf eines E-Autos nicht vorstellbar ist. Besonders kritisch sehen das Vielfahrer:innen, die über 20.000 Kilometer pro Jahr mit ihrem Fahrzeug zurücklegen (68%). 

Höherer Kaufpreis weniger relevant 

Die Tatsache, dass ein E-Auto teilweise höhere Anschaffungskosten mit sich bringt, ist zwar der zweithäufigste Grund, der gegen ein Elektrofahrzeug spricht, allerdings weit abgeschlagen mit 37% Zustimmung. Männer sind hier eher preissensitiv (44%) als Frauen (30%). Auch unter 30-Jährige (46%) empfinden den höheren Kaufpreis eher als Gegenargument als 30- bis 49-Jährige (31%). 

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Und die Batterie? 

Was die Skeptiker:innen noch anführen, sind Themen rund um die Batterie. So sagt ein Drittel, dass die Batterie-Technologie noch nicht ausgereift ist und sie das von einem Kauf abhält. 31% machen sich Gedanken um die aufwendige Entsorgung. Weniger häufig, aber doch, wird die Brandgefahr der Batterien ins Treffen geführt, die nicht ganz ein Viertel (23%) beschäftigt. 

Ladedauer und Infrastruktur  

Noch am Radar aber bei weitem nicht mehr so kritisch werden in den Augen der Befragten die fehlende Infrastruktur (28%) und die lange Ladedauer (27%) gesehen, die gegen die Anschaffung eines E-Autos sprechen. Die mangelnde Lade-Infrastruktur ist dabei mit steigendem Alter eher ein Gegenargument, die lange Ladedauer wird überdurchschnittlich oft in der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre genannt (42%). Unter 30-Jährige und über 50-Jährige haben es offenbar weniger eilig. 

Über die Trendumfrage 

Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2022 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt. 

https://www.autoscout24.at/