Schloss Schönbrunn feiert dreißig Jahre UNESCO Weltkulturerbe

Im Jubiläumsjahr setzt die Schönbrunn Group Akzente für Kultur, Wirtschaft und Region.
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / Severin Wurnig
Schloss Schönbrunn feiert dreißig Jahre UNESCO Weltkulturerbe
30 Jahre UNESCO-Welterbe: Schönbrunn setzt Impulse für die Region

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Seit der Aufnahme von Schloss und Gärten von Schönbrunn und Tiergarten Schönbrunn in die UNESCO-Welterbeliste im Dezember 1996 ist Schönbrunn damit nicht nur eines der bedeutendsten nationalen Kulturgüter Österreichs, sondern auch ein international anerkanntes Kulturdenkmal sowie Fixpunkt für Wien-Besuche aus aller Welt.

„Unser Anspruch ist, Schloss Schönbrunn als imperiales Erbe unserer Republik heimischen, wie internationalen Gästen authentisch erlebbar zu machen”, erklärt dazu Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group.

Welterbe als Auszeichnung und Auftrag

Um das zu ermöglichen, spielen hinter den Kulissen über 471 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von der Restaurierung bis zur Kulturvermittlung als Team perfekt zusammen. In diesem Sinne sei Schönbrunn ein Modell, das Kultur und wirtschaftliche Verantwortung konsequent verbindet.

International einzigartig dabei: Die Schönbrunn Group erwirtschaftet die Mittel für Erhaltung und Restaurierung selbst: Die Erträge aus dem laufenden Betrieb fließen unmittelbar in den denkmalpflegerischen Erhalt des Ensembles – ohne staatliche Zuschüsse.

Schloss Schönbrunn feiert dreißig Jahre UNESCO Weltkulturerbe
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / Severin Wurnig

„Welterbe zu sein, ist Auszeichnung und Auftrag zugleich. Wir bewahren dieses einzigartige Ensemble mit größter Schonung der historischen Substanz und entwickeln es zugleich verantwortungsvoll weiter, damit Schönbrunn auch für kommende Generationen erhalten bleibt und erlebbar ist“, unterstreicht Klaus Panholzer.

Wirtschaftlicher Erfolg als Grundlage für Denkmalschutz

Die Schönbrunn Group arbeitet im gesetzlichen Auftrag der Republik Österreich als verantwortlicher Träger des Standortes und verfolgt einen klaren Anspruch: Kulturdenkmäler erhalten, attraktive Sehnsuchtsorte schaffen und daraus Wertschöpfung erzeugen.

Allein über den Zeitraum der Jahre 2017 bis 2024 sei bei fast 30 Millionen Besucherinnen und Besuchern ein Umsatz von rund einer halben Milliarde Euro über die gesamte Gruppe erzielt worden.

Schloss Schönbrunn feiert dreißig Jahre UNESCO Weltkulturerbe
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / Severin Wurnig

„Unser wirtschaftlicher Erfolg ist das Fundament für die laufende Instandhaltung, Restaurierung und Qualitätssicherung. Auf dieser Grundlage konnten allein in den letzten acht Jahren rund 90 Millionen Euro in wissenschaftlich begleitete Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen unserer Häuser investiert werden. Dieses Modell, das ohne öffentliche Steuergelder auskommt, macht Schönbrunn zu einem europäischen Referenzfall: Wir verwalten Kulturerbe nicht nur, wir bewirtschaften es professionell und behutsam – mit hohen Standards in Denkmalpflege, Besuchserlebnis, Vermittlung, Safety und Security“, verdeutlicht Klaus Panholzer.

Leistungsschau im Jubiläumsjahr

Damit Schönbrunn heute so dasteht, müssen viele Hände ineinandergreifen.

„Wir wollen das Jubiläumsjahr auch dazu nutzen, die Menschen, die hinter diesem Erfolg stehen, sowie die Arbeit, die sie täglich leisten, vor den Vorhang zu bitten“, informiert der Geschäftsführer der Schönbrunn Group.

Gerade im zentralen Bereich der präventiven Konservierung und Restaurierung der historischen Anlage wird Beachtliches geleistet. So wird unter der Leitung der wissenschaftlichen Abteilung von Anna Mader-Kratky derzeit der 191 m2 große Zeremoniensaal restauriert.

Schloss Schönbrunn feiert dreißig Jahre UNESCO Weltkulturerbe
© Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. / Severin Wurnig

Von der Technischen Abteilung unter der Leitung von Herbert Polsterer wurde ebenfalls Herausragendes geleistet, wie etwa die Restaurierung der chinesischen Kabinette oder die Fassadenrestaurierung der Gloriette.

„Das Jubiläumsjahr ist daher auch ein Dank an alle, die Schönbrunn täglich möglich machen, und das genauso vor, wie hinter den Kulissen. Denn Welterbe entsteht nicht durch Geschichte allein, sondern durch laufende Arbeit, wissenschaftliche Sorgfalt und professionelle Verantwortung. Die Schönbrunn Group wird das Jubiläumsjahr 2026 entsprechend auch nutzen, um genau diese Leistung sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf Schönbrunn zu eröffnen“, so Geschäftsführer Klaus Panholzer abschließend.

Programmhöhepunkte und neue Perspektiven

Unter dem Motto „30 Jahre Welterbe“ setzt die Schönbrunn Group 2026 Schwerpunkte in vier Feldern:

  • Welterbe sichtbar machen: vertiefende Inhalte zur Bedeutung des UNESCO-Status und zur Verantwortung im Umgang mit historischer Substanz.

  • Erhaltung und Forschung im Fokus: Einblicke in Restaurierung, Denkmalpflege und wissenschaftliche Arbeit.

  • Besuchserlebnis weiterentwickeln: Qualitäts- und Serviceinitiativen im Sinne der Marke als „imperialer Gastgeber“.

  • Schönbrunn als Standortmotor: Impulse für Wien und Österreich durch internationale Strahlkraft und kulturtouristische Wertschöpfung.

Nähere Informationen und laufend aktualisierte Details zum Jubiläumsjahr „30 Jahre Welterbe Schönbrunn“ finden Sie hier.

https://www.schoenbrunn-group.com

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