Der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler bringt umfassende nationale und europäische Erfahrung ein, unter anderem aus mehreren Jahren Tätigkeit in Brüssel sowie aus seiner Funktion als Kabinettschef-Stellvertreter im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK).
Elisabeth Giehser, die in den 90er-Jahren bereits die Verpackungssammlung in Österreich mit aufgebaut hat, entwickelte die EAK ab 2005 zu einer wichtigen Institution im Bereich der getrennten Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Altbatterien. In den Anfangsjahren verantwortete sie als Gründungsgeschäftsführerin im Sommer 2005 nicht nur die Eröffnung des EAK-Büros innerhalb von wenigen Wochen, sondern auch den rechtzeitigen Start der komplexen eKS-Datenbank sowie den Beginn der Abholkoordinierung. Mit der Einführung der BATT-VO im Jahr 2008 folgte ein wesentlicher Meilenstein: die Erweiterung der Kompetenzen der EAK auch auf den Gerätebatterie-Bereich. In den letzten drei Jahren erhielt die EAK weitere wichtige Aufgabenbereiche dazu, die Elisabeth Giehser mit ihrem Team aufbaute: den Bereich der Kontrollen der Systempartner:innen zum Schutz vor Wettbewerbsverzerrungen sowie die Vergabe von Fördergeldern für Abfallvermeidungs- sowie Reuse-Projekte im Bereich der Elektrogeräte.
„Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, die EAK zu dem aufgebaut zu haben, was sie heute ist: eine verlässliche, neutrale Partnerin für nachhaltige getrennte Sammlung und Verwertung für Elektroaltgeräte und Altbatterien in Österreich. Mein Dank gilt meinem sehr engagierten Team und allen Wegbegleitern – gemeinsam haben wir bewiesen, dass Fachwissen und Leidenschaft die Welt ein Stück nachhaltiger machen können. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber vor allem mit großer Zuversicht,“ so Elisabeth Giehser.
Mit Valentin Opfermann übernimmt ab Juli 2026 eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit umfassender nationaler und europäischer Expertise die Geschäftsführung der EAK.
Er verfügt über langjährige Erfahrung in der operativen Steuerung komplexer Organisationen an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft und gilt als strategisch denkender Gestalter. Aktuell ist er als Kabinettschef-Stellvertreter im BMLUK tätig, wo er zentrale Dossiers in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt und Recht verhandelt.
Zuvor war er als Abteilungsleiter in der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) tätig, wo er den Aufbau und die Weiterentwicklung eines neuen Geschäftszweiges verantwortete, und ein interdisziplinäres Team führte. Auf europäischer Ebene sammelte Valentin Opfermann mehrjährige Erfahrung in Brüssel, unter anderem als nationaler Experte bei der Europäischen Kommission.
Valentin Opfermann blickt mit Respekt auf die neue Aufgabe:
„Elisabeth Giehser hat die EAK mit außergewöhnlichem Engagement, fachlicher Tiefe und Weitblick zu einer zentralen Akteurin der österreichischen Kreislaufwirtschaft aufgebaut. Mein Ziel ist es, auf diesem starken Fundament aufzubauen und die EAK in einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld strategisch und operativ weiterzuentwickeln – als verlässliche und zukunftsorientierte Partnerin für Wirtschaft, öffentliche Hand und Gesellschaft.“
