Während sich Europa auf ein weiteres Jahr voller unvergesslicher Sport-, Musik- und Filmveranstaltungen vorbereitet, zeigt eine neue Verbraucherumfrage von Mastercard eine bedeutende Veränderung der Ausgabengewohnheiten:
Drei von vier Österreicher:innen möchten 2025 gezielt in „Bucket-List-Erlebnisse“ investieren, um bleibende Erinnerungen zu schaffen und neue Perspektiven zu gewinnen – mit Reisen und Tourismus als Hauptausgabeposten.
Bucket-List-Erlebnisse
Angeführt wird dieser Trend von der Generation Z: Mehr als die Hälfte (54 %) der jungen Österreicher:innen und 48 % der jungen Europäer:innen planen, 2025 mindestens zwei lang ersehnte Erlebnisse zu realisieren.

Drei von vier (74 %) Österreicher:innen geben außerdem an, dass die Erfüllung von Bucket-List-Erlebnissen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste steht. Grund dafür ist vor allem der Wunsch, lebenslange Erinnerungen zu schaffen (37 %), Erlebnisse mit geliebten Menschen zu teilen (36 %) und die Welt aus neuen Perspektiven zu erleben (27 %).
Ebenso wichtig bleiben die Investitionen in Erlebnisse wie Hochzeiten, Familienfeiern und Geburtstage. 31 % der österreichischen Befragten geben an, dass Zeit mit geliebten Menschen, für sie genauso wichtig ist, wie das Erlebnis selbst.
„Unsere Umfrage zeigt, dass wir in diesem Jahr eine grundlegende Veränderung in den Prioritäten der Konsument:innen erleben. Mehr Menschen als je zuvor sparen, um sich Bucket-List-Erlebnisse leisten zu können, von denen sie schon immer geträumt haben. Da immer mehr kulturelle, sportliche und einzigartige Events stattfinden, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für Konsument:innen, diese unvergessliche Erlebnisse zu genießen“, konstatiert Beatrice Cornacchia, Senior Vice President, Marketing and Communications, für Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika, bei Mastercard.
Tourismus im Fokus
Betrachtet man die Erlebnisse, die Konsument:innen in diesem Jahr besonders begeistern, steht Tourismus an oberster Stelle.
Viele planen, über 1.000 € auszugeben, um die Welt entdecken zu können. Darauf folgen Outdoor-Abenteuer, kulinarische Erlebnisse, Filmfestivals und Live-Sportveranstaltungen. Besonders die Nachfrage bei Sportveranstaltungen steigt stark: Fast jede:r zweite Österreicher:in (48 %) plant, 2025 mindestens eine zu besuchen.

Smarte Investitionen
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Bucket-List-Erlebnisse im Jahr 2025 als ultimative Investition gelten und österreichische Konsument:innen bewusst darauf achten, wie sie diese finanzieren. Anstatt Geld für kurzfristigen Luxus auszugeben, reduzieren viele Österreicher:innen ihre Ausgaben für Kleidung (42 %), Luxusartikel (39 %) und die neuesten technischen Gadgets (28 %) – denn Erinnerungen halten länger als der neueste Modetrend oder das aktuellste Technik-Upgrade.
Nichtsdestotrotz geben Konsument:innen ihr Geld nicht wahllos für Erlebnisse aus. Eine große Mehrheit (77 %) vergleicht Angebote vor der Buchung, während 67 % sicherstellen, dass ihre Traum-Erlebnisse auch in ihr Budget passen. Für viele ist vor allem der Gehaltseingang ausschlaggebend: 36 % warten mit der Buchung ihres nächsten Abenteuers, bis sie ihr Gehalt bekommen haben.
Der Trend, Erlebnisse gegenüber materiellen Gütern zu priorisieren, wird auch durch Daten des Mastercard Economic Institute gestützt. Diese zeigen, dass 2024 in Europa 32,1 % der Konsumausgaben auf Live-Events entfielen – ein Anstieg gegenüber 31,5 % im Jahr 2023 und 30,7 % im Jahr 2019.
„Europäische Konsument:innen gewinnen zunehmend Vertrauen zurück und steigern ihre Ausgaben – Erlebnisse haben dabei eine hohe Priorität. Die Stabilisierung der Inflation und eine verbesserte Kaufkraft ermöglichen es immer mehr Menschen, wieder in bedeutungsvolle Momente zu investieren. Das Mastercard Economics Institute geht davon aus, dass Erlebnisse auch 2025 eine wichtige Rolle bei den Konsumausgaben spielen werden – angetrieben durch die globalen Events, die das Jahr prägen werden – von Sportmeisterschaften bis hin zu Musik- und Filmfestivals“, ergänzt Natalia Lechmanova, Chief Economist Europe beim Mastercard Economics Institute, abschließend.