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Wachstumsaussichten und Digitalisierungsprozesse am Bau- und Immobiliensektor

© PlanRadar

Rudolf Pistora, Director Western Europe bei PlanRadar.

Wachstumsaussichten und Digitalisierungsprozesse am Bau- und Immobiliensektor

PlanRadar analysiert, in einer neuen Studie, den Stand von Investitions- und Digitalisierungsagenden.

Mehr als 1.300 Fachleute des Sektors, in ganz Europa, wurden hierfür befragt. Die Umfrage ergab, dass die Investitionsbereitschaft in digitale Lösungen international grundsätzlich hoch ist: 97% der Befragten planen in den kommenden 3 Jahren ihre Investitionen zu erhöhen, Österreichs Investitionsbereitschaft liegt hier bei 100 %.

Implementierung neuer Technologien in Unternehmen

Für die Studie von PlanRadar wurden Fachleute der Baubranche nach den Schwierigkeiten bei der Einführung neuer Technologien in ihren Teams befragt. Die Ergebnisse lassen sich in der folgenden Grafik sehen:

Wachstumsaussichten und Digitalisierungsprozesse am Bau- und Immobiliensektor

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77 % der Branchenexperten in allen Ländern halten die Einführung neuer Technologien in ihren Teams beziehungsweise ihrem Unternehmen für “schwierig” (53 %) beziehungsweise “sehr schwierig” (24 %).

Wie die Tabelle zeigt, geht Österreich hier in Führung. 36 % der Befragten empfinden den Vorgang als “einfach” oder “sehr einfach”.

Hindernisse für Weiterentwicklung technologischer Lösungen

Wie aus der folgenden Tabelle hervorgeht, variieren die Meinungen von Fachleuten der Branche zu den größten Hindernissen für die Weiterentwicklung technologischer Lösungen von Land zu Land, jedoch häuft sich eine Antwort besonders oft. In den meisten der befragten Länder wurde die traditionelle Sichtweise der Stakeholder als eine der größten Herausforderungen bei der Einführung neuer Technologien angegeben.

Wachstumsaussichten und Digitalisierungsprozesse am Bau- und Immobiliensektor

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Die Zahlen veranschaulichen, dass das größte Hindernis für die Einführung moderner Technologien für 24 % der Befragten in Österreich, eine geringe Kapitalrendite ist. Für 8 der 15 befragten Länder ist die traditionelle Sichtweise der Stakeholder das Haupthindernis (Brasilien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Spanien, Tschechien und Vereinigtes Königreich), für Österreich ist es das Zweitgrößte, mit 23 %.

Wachstumsaussichten?

Nach der Analyse der aktuellen Situation im Bau- und Immobiliensektor beschäftigte sich das Team von PlanRadar mit der Investitionsbereitschaft für die nächsten drei Jahre und befragte die 1326 Teilnehmer rund um das Thema Investitionen in die Digitalisierung in den nächsten 3 Jahren.

Österreich liegt mit 80 % unter den investitionswilligen Unternehmen sehr weit vorne, wobei Brasilien diese Statistik mit 96 % anführt. Wie die Grafik zeigt, folgt Australien mit 89 % und Spanien mit 88 %.

Wachstumsaussichten und Digitalisierungsprozesse am Bau- und Immobiliensektor

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Die Teilnehmer wurden auch zu ihren Erwartungen an Investitionen in BIM (Building Information Modeling – Anm. d. Red.), Energieeffizienz, KI (Künstliche Intelligenz), Virtuelle Realität, Automatisierung/Robotik und 3D Druck zu ihren Unternehmen befragt. In Österreich erwarten 63 % ein großes oder durchschnittliches Wachstum in BIM, 75 % in Energieeffizienz und erneuerbare Energien, 44 % in KI, 33 % in virtuelle Realität und 25 % in 3D Druck. In Automatisierung und Robotik sind die Erwartungen an ein durchschnittliches oder großes Wachstum in Österreich mit etwa 16 % im Vergleich zu den anderen Bereichen eher niedrig.

Es fällt auf, dass in vielen Ländern, so auch Österreich, immer noch eine sehr traditionelle Sichtweise vorherrscht, doch der Sektor scheint sich zukünftig zu höheren Investitionen in der Technologie verpflichtet zu haben.

„Unsere Branche sieht sich weltweit mit Arbeitskräftemangel, hohen Materialkosten und dem Druck zu einer nachhaltigeren Wirtschaft konfrontiert. Der Schlüssel zur Lösung dieser Herausforderungen wird für Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche daher darin liegen, vermehrt in neue Technologien zu investieren. Denn nur über einen hohen Digitalisierungsgrad kann die Effizienz und Produktivität verbessert, Kosten gesenkt und die Umsetzung ökologischer Maßnahmen unterstützt werden“, konstatiert Rudolf Pistora, Director Western Europe, abschließend.

Die vollständige Studie können Sie hier gratis anfordern.

https://www.planradar.com

Geschrieben von:

PlanRadar