Kärnten soll auch bei Wasserkraft, Photovoltaik und der Autozulieferindustrie punkten Silicon Austria Labs

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Das SAL-Team v.l.n.r.: Rudolf Krall, Standortleiter in Graz und Leiter des Forschungsbereichs Leistungselektronik, Geschäftsführer Gerald Murauer, Christina Hirschl, Standortleiterin in Villach und Leiterin der Forschungsbereiche Sensor Systems & System Integration Technologies und Thomas Lüftner, CTO und Leiter der Forschungsbereiche RF Systems & Embedded Systems am Standort Linz

05.11.2021 | 1 min

Kärnten soll auch bei Wasserkraft, Photovoltaik und der Autozulieferindustrie punkten

Das Land Kärnten will die Spitzenforschung im Bereich der Mikroelektronik stärken.

Gelingen soll dies unter anderem durch die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft beim Spitzenforschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL), dessen Miteigentümerin das Land ist. Unternehmen haben über die Herausforderungen diskutiert und Kooperationsmöglichkeiten mit SAL abgesteckt.

Technologie-Hotspot

In der Politik und bei den Interessensvertretungen in Kärnten herrscht darüber Optimismus und Einigkeit:„Kärnten entwickelt sich zunehmend zum Technologie-Hotspot Österreichs, insbesondere im Bereich Mikroelektronik. SAL verfügt in Villach über ausgezeichnete Infrastruktur für Forschung auf Weltniveau. Davon profitieren die heimischen Betriebe, denn sie haben hier die Möglichkeit, gemeinsam mit international renommierten Forscherinnen und Forschern an Innovationen zu tüfteln und damit einen Startvorteil auf dem Weltmarkt zu haben“, meint etwa LH-Stv.in und Technologiereferentin Gaby Schaunig.

Auf den globalen Markt bezieht sich auch Claudia Mischensky, stv. Generalsekretärin der Industriellenvereinigung auf Bundesebene und Geschäftsführerin der Landesgruppe Kärnten: „Um dort zu bestehen, braucht es Innovation. Für die Kärntner Industrie gibt es auch jenseits der Elektronik viele Anknüpfungspunkte mit SAL, etwa in den Bereichen Wasserkraft, Photovoltaik und der Autozulieferindustrie, die sich zunehmend in Richtung E-Mobilität entwickelt. Ich freue mich daher auf viele gemeinsame Projekte.“

Zusammenarbeit von Spitzenforschung und Industrie

Marion Mitsch, Geschäftsführerin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI): erinnert an die Bedeutung der Elektro- und Elektronikindustrie: „Sie ist die zweitgrößte Industriesparte Österreichs und erwirtschaftete allein im Vorjahr mehr als 17 Milliarden Euro Produktionswert. Als Miteigentümer von SAL sind wir beim FEEI davon überzeugt, dass es die Zusammenarbeit von Spitzenforschung und Industrie braucht. Nur gemeinsam wird es gelingen, den pandemiebedingten Wirtschaftseinbruch auszugleichen und neue Technologien für Wertschöpfung am Standort Österreich zu generieren.“

Gerald Murauer, Geschäftsführer von Silicon Austria Labs: „Durch die Bündelung unserer Expertise und unserer Infrastruktur mit dem Know-how aus der Industrie entsteht eine Win-Win-Situation mit enormem Potenzial. Ob in der Form von Kooperationen mit finanzieller Beteiligung von SAL oder als Auftragsforschung – ich freue mich auf neue Projekte mit Kärntner Unternehmen.“

www.silicon-austria-labs.com