Daten, Fakenews und digitale Sabotage im Fokus von Cyberkriminellen

© Martin Jordan

Das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend zum Thema Computerkriminalität (v.l.): Nils Kottke (Mitglied des Vorstandes im Bankhaus Spängler), der Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig und Werner G. Zenz (Sprecher des Vorstandes im Bankhaus Spängler)

30.09.2022 | 2 min

Daten, Fakenews und digitale Sabotage im Fokus von Cyberkriminellen

Cornelius Granig, renommierter Experte für Computerkriminalität, referierte in Wien, das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend.

“Bewaffneter Bankraub? Das war einmal. Der Kampf Gut gegen Böse verlagert sich immer mehr ins Internet. Banken müssen ihre digitale Umgebung heutzutage gleich gut schützen, wie die Vermögenswerte ihrer Kund:innen.” 

Unterminierung der Informationsgesellschaft

Diese Tatsache betonte Cornelius Granig im Rahmen eines Vortragsabends auf Einladung des Bankhaus Spängler in Wien. Der renommierte Experte für Computerkriminalität befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Entwicklung. Vor rund 80 geladenen Gästen im „Schwarzen Kameel“ warnte Granig: “Im Fokus der Cyberkriminellen stehen gestohlene Daten, Fakenews und digitale Sabotage, um das Funktionieren unserer Informationsgesellschaft zu beeinträchtigen.”

Als Vorstand im Bank- und Versicherungsbereich und Unternehmensberater verfügt Granig über viel Erfahrung mit der Bekämpfung von Cyberangriffen und hat in verschiedenen Publikationen die soziale Dimension der neuen Straftaten beleuchtet. “Die Computerkriminalität hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht und verursacht Schäden in Milliardenhöhe”, so der akkreditierte Cyber-Security-Experte bei Europol, der auch Leiter der Taskforce Medien und Mitglied der Whistleblower Taskforce bei Transparency International ist.

Daten, Fakenews und digitale Sabotage im Fokus von Cyberkriminellen
V.l.: Nils Kottke (Mitglied des Vorstandes im Bankhaus Spängler), Werner G. Zenz (Sprecher des Vorstandes im Bankhaus Spängler), der Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig sowie die Leiter der Spängler-Niederlassung in Wien Jakob Matuschka-Gablenz und Raphael Hartl.

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Entwicklung von Notfallplänen essentiell

Cornelius Granig erklärt: “Sehr oft gelingt Cyberkriminellen das Eindringen in die Systeme angegriffener Organisationen mittels Spam-Mails, ohne dass aufwendige Angriffe notwendig sind. Parallel dazu sehen wir eine Häufung von Desinformationskampagnen. Und gegen neuartige Schadsoftware und Viren sind oft auch moderne Antivirenprogramme machtlos, da die Straftäter immer einen Schritt in der technologischen Entwicklung voraus sind. Sie nutzen mittlerweile einen Schwarzmarkt für Schwachstellen, den sie im Darknet vorfinden. Cyberattacken können jedes Unternehmen betreffen. Wichtig ist die richtige Reaktion und Vorbereitung darauf. Ich rate daher zur Entwicklung von Notfallplänen, die auch eine Phase von ein paar Tagen beinhalten, in denen der Betrieb gänzlich ohne IT, ohne jeden Computer auskommen kann.”

Über den Vortragenden

Daten, Fakenews und digitale Sabotage im Fokus von Cyberkriminellen
Cornelius Granig, renommierter Experte für Computerkriminalität, referierte in Wien.

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Cornelius Granig ist ein renommierter Experte für Computerkriminalität, der sich seit Jahrzehnten mit deren Entwicklung befasst. Als Vorstand im Bank- und Versicherungsbereich und Unternehmensberater verfügt er über viel Erfahrung mit der Bekämpfung von Cyberangriffen und hat in verschiedenen Publikationen die soziale Dimension der neuen Straftaten beleuchtet.

Neben seiner Ausbildung an der Universität Wien, der Donau-Universität Krems und am Massachusetts Institute of Technology, ist Granig ein vom TÜV und vom internationalen Verband der Auditoren ISACA zertifizierter Sicherheitsexperte. 2019 erschien sein Buch „Darknet – Die Welt im Schatten der Computerkriminalität“ und 2021 „Böses Geld“, in dem er problematische Entwicklungen im Bereich der Fintechs und Kryptowährungen vorstellte.

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