Mit dem Wiener MuseumsQuartier als größtes Kultur- und Freizeitareal Europas wurde die ideale Location für die offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten für das Who’s who der Branche, wichtige Führungspersönlichkeiten, langjährige Partner, prominente Fans der Marke aus Politik und Wirtschaft, treue Medien und last, but not least alle 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitten im Herzen Wiens gefunden.
Ein Großaufgebot an Medien kamen im Wiener MuseumsQuartier zusammen, um gemeinsam mit den drei Geschäftsführern Markus Marek (Managing Director Kelly Ges.m.b.H.), Werner Luksch (Managing Director Finance Kelly Ges.m.b.H.) und Thomas Buck (Managing Director Operations Kelly Ges.m.b.H.) eine Zeitreise durch die letzten sieben Jahrzehnte anzutreten.
„American Way of Life“
Im Jahr 1955, dem Jahr des Staatsvertrags, verwirklicht Herbert Rast mithilfe seines amerikanischen Freundes Howard Morse Kelly, seinen Traum, Popcorn in Österreich auf den Markt zu bringen.
Die Vision, amerikanische Snackvielfalt ganz im Stile des »American Way of Life« in Österreich zu etablieren, wird auch in der Namensgebung deutlich. Der Firmenname ist Kelly, beim Markennamen der Snack-Produkte wird das englische Genitiv-s mit Apostroph angehängt: „Kelly’s Chips“.
In den vergangenen 70 Jahren ist viel passiert und Kelly’s ist ein Stückchen knisternde Zeitgeschichte in Rot-Weiß-Rot und untrennbar mit der Geburtsstunde des genussvollen „Snackens“ in Österreich verbunden.
Aufgrund der unglaublichen Hartnäckigkeit und des feinen Gespürs für neue und innovative Vertriebswege wächst die knabbernde Fangemeinde zunehmend. Das Motto von Herbert Rast „Geht nicht, gibt’s nicht“, gepaart mit großer Initiative und Improvisationskunst, führt die Erfolgsgeschichte von Kelly’s in ungeahnte Höhen. Nach den mageren, grauen Kriegsjahren voller Entbehrungen bringt Kelly’s im wahrsten Sinne des Wortes „Knistern ins Leben“. Snacks sind plötzlich nicht mehr nur reine Nahrungsaufnahme, sondern sorgen als kleine Zwischenmahlzeiten für puren Genuss. Sie werden ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung.

Darauf baut auch der zentrale Erfolg des Snack-Giganten auf: die permanente Entwicklung neuer Ideen und effizienterer Produktionswege. Prägende Meilensteine wie der Erwerb einer neuen Chips-Produktion 1976, die Eröffnung des hochmodernen Logistik- und Verwaltungszentrums in Wien 1996 sowie die Verlagerung der Produktion vom niederösterreichischen Hollabrunn nach Wien im Jahr 2003 machen das Unternehmen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Marktplayer.
Was bereits in den 50er-Jahren aus einer Notwendigkeit heraus erforderlich war, nämlich Rohstoffe aus Österreich zu verwenden, wurde über die Jahre zum wichtigen Qualitätsfaktor und USP des Unternehmens: nämlich Wertschöpfung, heimische Zutaten und hiesige Partner – wobei von Beginn an österreichische Erdäpfel und Salz aus österreichischen Salinen verwendet wurden.
Abend der Wertschätzung
Der offizielle Festakt zur außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte eines urösterreichischen Unternehmens wurde souverän von Arabella Kiesbauer moderiert und durch spannende Gastredner – unter anderem Anita Kamptner (GF InteressenGemeinschaft Erdäpfelbau), Wolfgang Hötschl (ehemaliger GF Kelly Ges.m.b.H), Herbert Prohaska (Ex-Fußballprofi), Nunu Kaller (Publizistin und Umweltaktivistin), Thomas Reindl (Abgeordneter zum Wiener Landtag) und Johannes Höhrhan (GF Industriellenvereinigung Wien) – bereichert.

Besonders aufmerksam wurde die beeindruckende und äußerst unterhaltsame Keynote des Neurobiologen Bernd Hufnagl verfolgt. Sein aktueller Vortrag „Snacks fürs Gehirn – Warum unser Gehirn achtsames Snacken liebt“ sorgte für Staunen, so manches Aha-Erlebnis und angeregte Diskussionen bei der anschließenden Party, die Knistern ins Leben brachte.
Eine Zeitreise durch die letzten 70 Jahre unternahmen unter anderem:
Rainer Will (Geschäftsführer Handelsverband), Robert Renz (Spar), Martina Hohenlohe (Gault & Millau), Bettina Leidl (Direktorin MQ Wien), Maggie Entenfellner (ORF-Moderatorin Tierecke) sowie Toni Faber (Dompfarrer Wien) und viele mehr.
Feierlichkeiten und Erlebnisstationen
Mit viel Liebe zum Detail und originalen Requisiten wurden in der Arena 21 und in der Ovalhalle für die Feierlichkeiten insgesamt sieben Erlebnisstationen aufgebaut.

So konnte man sich zum Beispiel wie Marilyn Monroe im Film „Das verflixte siebente Jahr“ (1955) auf einem U-Bahnschacht posieren, frisches Popcorn aus der Maschine knabbern, sich als Astronaut tarnen, in einer gemütlichen Retro-TV-Ecke aus den 70ern alte Kelly’s-Werbespots auf einem Röhrenfernseher bestaunen, gemeinsam mit Herbert Prohaska ein Tor schießen, sich über alle Nachhaltigkeitsaktionen und die heimische Kartoffelernte informieren oder mit einem Cocktail an der 80er-Jahre-Bar anstoßen.
„Alles begann 1955 mit der US Popcorn Company und einem einzigen Produkt. Heute sind wir der heimische Marktführer für Snacks und bestens aufgestellt. Zudem ist Kelly’s ein Beweis dafür, dass Transparenz, höchster Qualitätsanspruch sowie Kunden- und Mitarbeitertreue kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg sind“, ergänzt Markus Marek.