World Energy Council Austria: Wasserstoff ist entscheidend für Energiewende Magnus Brunner

© Jakob Glaser

Staatssekretär Magnus Brunner: „Wissenschaft und Wirtschaft sind überzeugt: Die Wasserstoff-Dekade hat begonnen!“

26.11.2021 | 1 min

World Energy Council Austria: Wasserstoff ist entscheidend für Energiewende

Eine neue Studie wurde im Rahmen der Generalversammlung des Österreichischen Nationalkomitees des Weltenergierates präsentiert. Staatssekretär Magnus Brunner eröffnete die Veranstaltung.

Wasserstoff wird eine zentrale Rolle in der Energiewende einnehmen. Insbesondere für Sektoren, in denen eine Elektrifizierung schwer realisierbar sein wird. Das besagt eine neue Studie vom World Energy Council Austria (Österreichisches Nationalkomitees des Weltenergierates). „Die Studie bestätigt, dass Wasserstoff für das Erreichen unserer Klima- und Energieziele entscheidend sein wird. Wissenschaft und Wirtschaft sind überzeugt: Die Wasserstoff-Dekade hat begonnen! Mit dieser Schlüsseltechnologie kommen wir unseren Klimazielen einen großen Schritt näher“, erklärt dazu Staatssekretär Magnus Brunner und unterstrich die Bedeutung von Wasserstoff: „Gerade Wasserstoff ist DER Schlüssel beim Klimaschutz, denn er ist ein wahrer Allrounder. Wasserstoff hat drei wesentliche Anwendungsbereiche: Erstens wird er in der Industrie eine Schlüsselrolle spielen, zweitens als Langfristspeicher vom Sommer in den Winter und drittens im Mobilitätsbereich – und da vor allem auf der Langstrecke und im Schwerverkehr.“

Österreich zum Wasserstoff-Vorreiter machen

Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) und zusätzlichen RRF-Mitteln stellt Österreich mehr als 500 Millionen Euro für die Erzeugung von Wasserstoff und Wasserstofftechnologie zu Verfügung. „Das schafft den Rahmen für wichtige Investitionen“, so der Staatssekretär. „Das EAG ist damit nicht nur ein Strom-, sondern auch ein riesiges Wasserstoffpaket. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Österreich zum Wasserstoff-Vorreiter machen. Damit Österreich seine Klimaziele erreicht, brauchen wir Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit“, betont Brunner. “ „Wir dürfen uns dafür jedoch nicht auf einige wenige Technologien konzentrieren, sondern müssen technologieoffen bleiben. Denn der Fokus auf nur wenige Technologien könnte unsere ambitionierten Klima- und Energieziele verhindern.“

Die gesamte Studie „Decarbonised hydrogen imports into the European Union: challenges and opportunities“ ist hier abrufbar: https://www.wec-austria.at/neue-wec-studie-widmet-sich-den-h2-importen-in-die-eu/