Wirtschaftsfaktor Immobilien in Österreich Walter Senk

© Richard Tanzer

Die TOP LEADER Stimme der Immobilienwelt: Walter Senk

07.06.2021 | 1 min

Wirtschaftsfaktor Immobilien in Österreich

Die Immobilienwirtschaft spielt sowohl für Österreich als auch für die EU eine sehr bedeutende Rolle. Sie trägt zu einem erheblichen Teil zur Stärke und zum Wachstum der Wirtschaft bei und versorgt die Gesellschaft mit Lebens- und Arbeitsräumen.

98 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Immobilien. Die Immobilienwirtschaft ist einer der wichtigsten Pfeiler unserer Wirtschaft, und das nicht nur wegen der Immobilien selbst, sondern weil sie auch die gesamte Wertschöpfungskette beinhaltet, die an den Gebäuden hängt. Immobilien müssen erdacht, geplant, gebaut, gepflegt, renoviert, verwaltet und vermarktet werden. Das ist ein breites Spektrum an Aufgaben, und es gibt in diesem Zusammenhang auch eine Vielzahl von interessanten Berufen und Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft.

Durch ihren Einfluss auf unser tägliches Leben und vor allem auch im Hinblick auf das BIP hat die Immobilienwirtschaft eine enorme Tragweite. In der Zeit seit März 2020 hat sich auch gezeigt, dass die Immobilienwirtschaft als systemrelevant einzustufen ist.

Große Stabilität

Im Premium Online Magazin (POM) wollen wir daher in Zukunft der Immobilien- und auch der Bauwirtschaft eine Plattform bieten und als „Stimme der Immobilien“ diesen wesentlichen und noch immer unterschätzten Wirtschaftsfaktor präsentieren.

Eine Besonderheit des heimischen Immobilienmarkts im internationalen Vergleich ist seine große Stabilität. Die Investoren, die Sicherheit suchen, und das gilt für Private ebenso wie für Institutionelle, veranlagen in österreichischen Immobilien. Unser Land weist von allen OECD-Staaten eine der geringsten Schwankungen bei Gewerbe- und Wohnimmobilienpreisen auf, wiewohl diese in den letzten Jahren massiv gestiegen sind.

Opportunistischen Fonds, wie sie oftmals in Großbritannien und anderen europäischen Ländern agieren, ist Österreichs Markt einfach zu „fad“. In Anbetracht der engen gesamtwirtschaftlichen Verzahnung der Immobilienwirtschaft gewinnt diese Stabilität in Krisenzeiten eine außergewöhnliche Bedeutung.

Und vergessen wir nicht: „Zuerst prägt der Mensch den Raum, dann prägt der Raum den Menschen.“ Allein diese Aussage, die Winston Churchill zugeschrieben wird, zeigt, wie Immobilien abseits der Wirtschaft in unser Leben und in unsere Gesellschaft hineinspielen.

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Text: Walter Senk, die „Stimme der Immobilien“ im POM