(Wieder) Umsatzstärkstes Unternehmen Österreichs

Porsche Holding Salzburg steuerte erfolgreich durchs Corona-Jahr 2020.

Lesezeit: ca. 3 min

© Porsche

Porsche Taycan 4S

Die Porsche Holding Salzburg, die in 29 Ländern weltweit im Groß- und Einzelhandel sowie in den Finanzdienstleistungen aktiv ist, konnte ein durch die Corona-Krise geprägtes Geschäftsjahr besser abschließen als zu Beginn der Pandemie erwartet. Rechtzeitiges Gegensteuern und vorausschauendes Handeln sowie ein robustes Geschäftsmodell in allen Bereichen waren ausschlaggebend für ein solides Ergebnis. Auch der gesunde Wachstumskurs konnte durch Neuakquisitionen fortgesetzt werden. Die Umsatz- und Volumenrückgänge im Corona-Jahr 2020 kamen durch diese strategischen Neuakquisitionen ebenfalls auf einem passablen Niveau zum Stehen.

„Die Marktbedingungen waren aufgrund der Pandemie weltweit herausfordernd und äußerst volatil“, blickt CEO Hans Peter Schützinger zurück. „Kein Land konnte sich der Krise entziehen. Wir haben es geschafft, die Auswirkungen der Pandemie besser als erwartet einzudämmen, auch wenn wir deutliche Einbußen beim Neuwagenabsatz hinnehmen mussten. Trotz allem haben wir es in einem herausfordernden Jahr mit kaufmännischer Umsicht und strategischem Wachstum geschafft, die Position als umsatzstärkstes Unternehmen in Österreich zurückzuerobern.“

Wieder deutlich über 21 Milliarden Euro

Die Porsche Holding Salzburg setzte im Groß- und im Einzelhandel im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 654.100 Neuwagen (–14,3%) ab. Der Gebrauchtwagenabsatz konnte mit 219.800 Fahrzeugen hingegen nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden (–1,3%). Die Anzahl der Mitarbeiter stieg mit den Neuakquisitionen im Groß- und Einzelhandel weltweit auf 32.900 (+3,2%) an. Der Umsatz betrug 21,54 Milliarden Euro, womit die Porsche Holding Salzburg im Corona-Krisenjahr den Umsatz 2019 nur knapp um 2,8% nicht erreichte.

„Der wesentliche Umsatzrückgang fand im ersten Lockdown statt, in der zweiten Jahreshälfte konnten wir gegen den Markttrend performen und Aufholeffekte erzielen“, erklärt Schützinger. „Dazu kommt, dass sich die Umsatzrückgänge regional unterschiedlich gestalteten – so half u.a. die schnelle Erholung in China das Gesamtergebnis im Einzelhandel moderat zu halten.“

So sieht’s aktuell aus

Die Porsche Holding Salzburg geht davon aus, dass 2021 die Marktbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben, jedoch – einhergehend mit der Eindämmung der Pandemie und flächendeckenden Impfungen – eine wirtschaftliche Erholung einsetzen wird. In Österreich sowie in vielen Märkten der Porsche Holding Salzburg ist eine positive wirtschaftliche Stimmung spürbar. Die neuen E-Modelle kommen gepusht durch Förderungen und Steuererleichterungen bei den Kunden gut an. Auch die durch Covid-19 aufgestauten Investitionen werden durch die Förderungen wie der Investitionsprämie teilweise aufgelöst. Der österreichische Nutzfahrzeugmarkt ist durch die NoVA NEU ebenfalls stark in Bewegung und durch Vorzieheffekte ins erste Halbjahr geprägt.

In den ersten drei Monaten konnte sowohl in Österreich als auch in vielen anderen Porsche Holding Märkten bereits ein neuer Rekordauftragsbestand aufgebaut werden. Parallel dazu sind aber auch jetzt schon die längeren Lieferzeiten bei allen Konzernmarken aufgrund der Halbleiterthematik sowie durch Corona hervorgerufene Produktionsengpässe spürbar.

„Wir sind optimistisch, dass die Auslieferungen an unsere Kunden wie auch die Umsätze signifikant über dem Vorjahreswert liegen werden“, hofft Schützinger. „Für den heimischen Markt glauben wir immer noch, dass dieser das Potenzial von bis zu 290.000 Fahrzeugen hat. Immer vorausgesetzt, dass es möglich ist, die Pandemie weitestgehend in den Griff zu bekommen und eine ausreichende Belieferung sichergestellt werden kann.“

Ein sympathisches Detail

Die Porsche Holding Salzburg erweitert am Porschehof ihren Betriebskindergarten, in dem derzeit 31 Kinder von Mitarbeitern untergebracht sind. Ab September werden es dann bis zu 64 Kinder sein, die hier betreut werden können, während ihre Eltern im Porschehof ihrem Beruf nachgehen. Mit dem Ausbau stellt das Salzburger Unternehmen für die nächsten Jahre sicher, dass möglichst viele Mitarbeiter Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren können. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat bei uns höchste Priorität“, stellt Schützinger klar. „Mit unserem Betriebskindergarten erleichtern wir es gerade Frauen mit kleinen Kindern in ihren Beruf zurückzukehren. Alle verfügbaren Plätze waren rasch belegt, die Warteliste auf einen Platz im Kindergarten wurde immer länger. Deshalb investieren wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gezielt in die Zukunft unserer Belegschaft.“

Der Ausbau schafft mit zusätzlichen 300 m2 Platz für zwei weitere Krabbelgruppen für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren – hier ist die Nachfrage am größten. Zudem wird es eine zusätzliche alterserweiterte Gruppe für Kinder bis zu sechs Jahren geben. Der Startschuss für den Ausbau erfolgt dieser Tage. Im ersten Stock, direkt über dem Kindergarten, befinden sich derzeit noch Büros, die umgebaut und mit einer Treppe mit dem Erdgeschoss verbunden werden. Frische Luft und Platz zum Toben gibt es im 700 m2 großen Freibereich mit Rutsche, Sandkasten und Klettergerüst.

Der Betriebskindergarten der Porsche Holding Salzburg ist ganzjährig an Werktagen von 7 bis 18 Uhr geöffnet. Als Träger fungiert die Spielzeugschachtel GmbH.

Daten und Fakten:

Die Kennzahlen der Porsche Holding Salzburg für das Jahr 2020:

Konsolidierter Umsatz: 21,54 Milliarden Euro (–2,8%)

Neuwagen: 654.100 (–14,3%)

Gebrauchtwagen: 219.800 (–1,3%)

Händlerstandorte: 529 (+35)

Mitarbeiter: 32.900 (+3,2%)

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