Was sich 3.000 Führungskräfte für den Standort wünschen

Familienfreundliche Rahmenbedingungen haben für den Wirtschaftsstandort höchste Priorität, Bildung und Ausbildung Richtung Ökologie müssen gefördert werden.

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© VBV/Tanzer

Mag. Andreas Zakostelsky, Bundesvorsitzender des Wirtschaftsforums der Führungskräfte und Generaldirektor der VBV-Gruppe.

Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte erhob mittels Befragung in den Reihen seiner 3.000 Mitglieder die Kriterien für erfolgsorientierte Standorte. Entscheidend für die Eignung als Wirtschaftsstandort sind laut Studie für 87% der Entscheidungsträger eine Top-Infrastruktur, soziale Stabilität und Sicherheit (81%) und das Bildungs- und Forschungsniveau (80%).

Als durchaus wichtig werten ManagerInnen mit 55% die geografische Lage, hohe Umweltstandards (50%) und Ansiedlungsprogramme (45%). Zur Umsetzung klimaschutzrelevanter Maßnahmen sei die Politik (73%) mit Unterstützung des öffentlichen Sektors (69%) gefordert, jedoch auch Führungskräften seien hauptverantwortlich (72%). Auch ins Gewicht fallen mit 51% internationale Konzerne und Klein- und Mittelbetriebe (43%). Umweltorganisationen werden dagegen als weniger entscheidend eingestuft (31%).

Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion von Andreas Zakostelsky (Generaldirektor VBV-Gruppe | WdF-Bundesvorsitzender), Sophie Karmasin (Karmasin Research &Identity GsmbH), Gertrude Schatzdorfer (Geschäftsführerin Schatzdorfer Gerätebau GmbH & Co. KG) und Johann Schachner (CEO – ATOS Austria) diskutiert. „Gute Führungskräfte zeichnen sich dadurch aus, ihr Geschäft immer im Griff zu haben, aber auch weiter darüber hinaus zu denken, sie sind wichtig für die Gestaltung der Zukunft. Der Austausch zwischen Politik und Gesellschaft muss gut funktionieren und Bildung und Ausbildung Richtung Ökologie gefördert werden. Was hilft es, wenn wir große Photovoltaikanlagen bauen möchten, aber keine Monteure dafür haben? Daher muss die Qualifikation für Green Jobs sofort verstärkt werden“, resümiert Zakostelsky.

Eine große Mehrheit von 91% ist sich einig, dass familienfreundliche Rahmenbedingungen für einen Wirtschaftsstandort höchste Priorität hat. Außerdem, so meint Gertrude Schatzdorfer: „Es muss sinnstiftendes Arbeiten möglich sein, dazu gehören Vertrauen, Sicherheit, auch Orientierung – besonders für junge Mitarbeiter und gute Rahmenbedingungen. Wenn man als Unternehmen attraktiv sein möchte, muss man sich dafür auch interessieren: Wie werden wir als Wirtschaftsstandort wahrgenommen – was machen Medien dazu? Wie ist der Internetauftritt?“

Als Schwerpunktsetzungen post-Corona wünschen sich 74% der ManagerInnen modernere und effizientere Verwaltung, 72% Digitalisierungsstrategien und 62% das Entbürokratisieren der Gründungspolitik. Homeoffice-Sozialpartnerschaftliche Regelungen erachten 38% als wichtig. Dazu fasst Sophie Karmasin zusammen: „Führungsfunktion muss auf allen Ebenen verbessert werden, für Mitarbeiter soll ein bestmögliches und unbürokratisches Arbeitsumfeld geschaffen werden. Alle Möglichkeiten für flexibles Arbeiten beruhen auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Standort ist eine Folge aus Tätigkeiten und Wahrheiten, angefangen von Diversität über Technologie bis hin zu Kommunikation.“

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