Smartes Wohnen anno 2040

Roboter übernehmen die tägliche Hausarbeit, und das Wohnzimmer wird zum holografischen Kino.

Lesezeit: ca. 2 min

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Smarte Technologien werden das Wohnen in den kommenden zwei Jahrzehnten radikal verändern – dies prognostiziert der international renommierte Zukunftsforscher Ray Hammond in seinem Report „Super Smart Living – The Mid-21st-Century Home“.

Biometrie und Gesichtserkennungssoftware sollen künftig mehr Sicherheit gewährleisten; zudem werde es den Bewohnern – noch stärker als bereits heute – von überall her möglich sein, ihr Zuhause zu kontrollieren; die entsprechenden Daten werden ihnen via Schnittstelle an ein Medium ihrer Wahl übermittelt. Dies können smarte Kontaktlinsen, Brillen, tragbare Projektionsgeräte oder Bildschirme sein. Auf der anderen Seite werden entsprechend an die Stelle der klassischen Einbrecher in Zukunft immer öfter Hacker treten: Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) werden diese sich nicht mehr über das Fenster, sondern über das Heimnetzwerk Zugang zu dem Haus oder der Wohnung verschaffen – die Datensicherheit wird daher immer wichtiger.

Gesichtsscanner statt Wohnungsschlüssel? Biometrie gehört die Zukunft und soll mehr Sicherheit gewährleisten.

Wohlig mit guter Ökobilanz

Bewohner werden auch jederzeit verschiedenste Daten abrufen können, um die Raumtemperatur besser zu regeln; die Steuerung von Luftqualität und Energieverbrauch erfolgt automatisch auf Basis der Klima- und Wettervorhersagen.

Darüber hinaus sollen smarte Technologien für deutliche Energieeinsparungen von bis zu 75% sorgen. Ebenso wird der Wasserverbrauch auf ein Drittel der heute in einen durchschnittlichen Haushalt üblichen Menge reduziert werden.

Komfort dank Robotern

„Alltägliche Aufgaben im Haushalt werden in zwei Jahrzehnten hauptsächlich von Robotern übernommen, deren Präsenz zur Normalität wird“, ist Hammond überzeugt. Roboter-Chefköche zaubern dann exzellente Gerichte auf den Tisch, die Temperatur miteinander vernetzter Öfen und Herde wird über eine Fernsteuerung reguliert.

Der smarte Kühlschrank überprüft Frische und Qualität der darin enthaltenen Lebensmittel und sorgt auch dafür, dass fehlende Produkte gleich nachgekauft werden; auch die automatische Bezahlung ist damit verknüpft.

Wichtiges zu Hause drucken

Mit 3D-Druckern kann in Zukunft laut Hammond jeder Gegenstände zum eigenen Gebrauch zu Hause fabrizieren.

Und es kommt noch besser, glaubt man Hammond: Der Standard für drahtlose Kommunikationstechnologie wird im Jahr 2040 demnach 7G sein, eine 100.000fach schnellere Technologie als sie heute bei der Übertragung riesiger Datenmengen zum Einsatz kommt.

Kleidung, Spielsachen, Sportzubehör oder Werkzeuge kann dann per 3D-Drucker jeder zu Hause für den eigenen Gebrauch fabrizieren. Und sogar Häuser und Wohnungen könnten vor Ort in Einzelteilen gedruckt und von einem Team von Robotern zusammengesetzt werden. Der große Vorteil: Dadurch würden rund 60% günstigere Unterkünfte geschaffen und der in vielen Städten herrschende Wohnungsmangel wäre endlich überwunden.

Feine Freizeitmöglichkeiten

Auch für außergewöhnliche Unterhaltung muss im Jahr 2040 das Haus nicht mehr verlassen werden. Interaktives virtuelles Entertainment wird durch viele smarte Services geboten: Der Wohnbereich verwandelt sich in ein großes holografisches Kino. Ein Zusammenspiel von Virtual Reality, Augmented Reality und holografischen Technologien ermöglicht realistische und interaktive Spiele, Sport, atemberaubende Reisen oder spezielle Bildungsaktivitäten.

Vernetzte Steuerung von Hauselektronik als Vorstufe zu den futuristischen Visionen.

Manche Prognosen Hammonds mögen zwei Jahrzehnte bevor sie Wirklichkeit werden noch sehr futuristisch wirken; Easy Living als Vorstufe zu smartem Wohnen ist aber bereits jetzt für viele Menschen präsent …

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