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23.11.2021 | 3 min

Polytec Group: Ergebnis 3. Quartal

Der Konzernumsatz der POLYTEC GROUP betrug in den ersten neun Monaten 2021 EUR 415,8 Mio. und lag – ob der Covid-19 bedingt niedrigeren Vergleichsbasis – 9,6% über der Vorjahresperiode (Q1-Q3 2020: EUR 379,4 Mio.).

Im Marktbereich Passenger Cars & Light Commercial Vehicles erhöhte sich der Umsatz in den Monaten Jänner bis September 2021 gegenüber der Vorjahresperiode deutlich um 21,3% auf EUR 293,6 Mio. (Q1-Q3 2020: EUR 242,1 Mio.). Im Marktbereich Commercial Vehicles ging der Umsatz in den drei Quartalen 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 20,5% von EUR 86,3 Mio. auf EUR 68,6 Mio. zurück.

Der Marktbereich Smart Plastic & Industrial Applications verzeichnete im dritten Quartal 2021 einen sehr deutlichen Umsatzanstieg, der auf die Inbetriebnahme weiterer Produktionsanlagen zur Herstellung von Logistikboxen zurückzuführen war. Der Umsatz des Marktbereichs stieg in der neunmonatigen Berichtsperiode von EUR 51,0 Mio. auf EUR 53,6 Mio.

Das EBITDA der POLYTEC GROUP stieg in den ersten neun Monaten 2021 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 37,2% auf EUR 28,3 Mio. (Q1-Q3 2020: EUR 20,6 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug in den ersten drei Quartalen 2021 6,8% (Q1-Q3 2020: 5,4%). Die turbulenten Entwicklungen an den Rohstoffmärkten haben insbesondere ab dem zweiten Quartal die Ergebnislage spürbar belastet. Zudem haben die deutlich reduzierten Abrufmengen und wiederholte, extrem kurzfristige Abrufstornierungen unserer Automobilkunden sowie die erhöhten Kosten aufgrund der hierdurch erheblich erschwerten Kostenanpassungsmaßnahmen, das Ergebnis belastet.

Das EBIT des Konzerns betrug in den Monaten Jänner bis September 2021 EUR 7,0 Mio. (Q1-Q3 2020: EUR –6,2 Mio.), dies entspricht einer EBIT-Marge von 1,7% (Q1-Q3 2020: EUR –1,6%).

Das Finanzergebnis betrug in den ersten neun Monaten 2021 EUR –2,1 Mio. (Q1-Q3 2020: EUR –2,4 Mio.). Die Steuerquote der POLYTEC GROUP betrug im Zeitraum Jänner bis September 2021 26,4% (Q1-Q3 2020: –20,7%). Das Konzernergebnis belief sich auf EUR 3,6 Mio. (Q1-Q3 2020: EUR –10,4 Mio.). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,15 (Q1-Q3 2020: EUR –0,50).

Die Bilanzsumme des Konzerns reduzierte sich zum 30. September 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um EUR 39,4 Mio. auf EUR 542,1 Mio. Wesentliche Gründe dafür waren die Rückzahlung von Schuldscheindarlehen und Kredittilgungen sowie die damit verbundene Reduktion der Zahlungsmittel. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich – auf Basis der reduzierten Bilanzsumme – im Vergleich zum Jahresbilanzstichtag 2020 um drei Prozentpunkte auf 45,6% und weist unverändert ein gesundes Niveau auf.

Das Working Capital erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 2020 sehr deutlich um 37,2% bzw. EUR 34,5 Mio. auf EUR 127,4 Mio. Dies ist vorwiegend auf die Erhöhung der Vorräte und der Vertragsvermögenswerte aus Kundenverträgen zurückzuführen.


Ausblick Geschäftsjahr 2021

Die erheblichen Unwägbarkeiten im Hinblick auf den derzeitigen und zukünftigen Geschäftsverlauf erlauben keine fundierte Einschätzung zur Umsatz- und Ergebniserwartung. Jedoch geht das Management der POLYTEC GROUP nach wie vor von einem deutlich positiven EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Geschäftsjahr 2021 aus.

Der Zwischenbericht der POLYTEC Holding AG zum Stichtag 30. September 2021 finden Sie hier.

Zahlen & Fakten

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