Peneder setzte Betriebserweiterung für asma um

© Peneder Gruppe/Kurt Hörbst

Die einladende Glasfront drückt Offenheit aus und verleiht der Betriebsstätte ein elegantes und unverwechselbares Erscheinungsbild.

06.07.2021 | 2 min

Peneder setzte Betriebserweiterung für asma um

Eingebettet in die wunderschöne Landschaft des Waldviertels (NÖ) liegt in Weitra der nun erweiterte Firmensitz des Kunststoffherstellers asma. Seit ein paar Monaten sind die Arbeiten abgeschlossen, der Zubau bezogen und der Alltag in dem zweistöckigen Betriebsgebäude eingekehrt.

4000 m2 Nutzfläche umfasst das neue Gebäude mit Produktion, Lager, Haustechnik, Büro, Ladehof und Mitarbeiterparkplatz. Umgesetzt hat das Projekt das oberösterreichische Unternehmen Peneder aus Atzbach, das unter anderem bei diesem anspruchsvollen Projekt für die Generalplanung und das Baumanagement verantwortlich zeichnet. Reibungslose Materialflüsse, Energieeffizienz und optimale Arbeitsbedingungen standen dabei im Fokus. Eine besondere Herausforderung war zudem der laufende Betrieb während der Bauphase.

Moderne Architektur

Klare Formen und eine weiße Fassade verleihen dem Betriebsgebäude eine natürliche und reduzierte Optik. Durch die Einbettung des Erdgeschoßes ins Gelände, wirkt das Gebäude trotz seiner zweistöckigen Bauweise zurückhaltend und als Teil der Umgebung.

Die einladende Glasfront drückt Offenheit aus und verleiht der Betriebsstätte ein elegantes und unverwechselbares Erscheinungsbild.

© Peneder Gruppe/Kurt Hörbst

Peneder-Architekt DI Ivo Kux erläutert: „Mit dem harmonisch in die Landschaft eingebundenen Industriebau ist uns eine Symbiose aus zeitgemäßer Formensprache und hoher Funktionalität gelungen.“  

Optisch sehr harmonisch integriert sich das Betriebsgebäude in die Landschaft des Waldviertels.

© PenederGruppe/Kurt Hörbst

Energiesparende Produktion

Umfangreiche Maßnahmen halten den Energieverbrauch gering und ermöglichen mehr Komfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit: Diese sind eine energieeffiziente Industrieflächenheizung/-kühlung, Abwärmenutzung, passive Nachtkühlung, Wärmerückgewinnung aus den Warmwasser-Kompressoren und ein Energiemonitoring. Die Gebäudeautomation übernimmt die Steuerung und Regelung aller gebäudetechnischen Systeme.

Der laufende Betrieb während der Bauphase war eine Herausforderung.

© Peneder Gruppe/Kurt Hörbst

Peneder hat uns mit einem funktionellen und zukunftsorientierten Gesamtkonzept überzeugt. Auf Basis eines Anforderungsprofils wurden Lösungen für Logistik, Haustechnik und Arbeitsergonomie sowie ein ansprechender architektonischer Entwurf erarbeitet. In der Umsetzung profitierten wir durch die organisatorische und kostentechnische Betreuung“, freut sich Thomas Brandeis, Geschäftsführer der asma GmbH.

Sicherheit und ideale Arbeitsbedingungen

Auch die Themen „Brandschutz“ und „Objektsicherheit“ hat Peneder von Beginn an berücksichtigt und entsprechende Vorkehrungen zur Vermeidung potentieller Gefahren gesetzt. Diese umfassen u.a. ein ganzheitliches Brandschutzkonzept und ein neues Gefahrenstofflager.

Für ein angenehmes Raumklima in der Produktion sorgt eine Quelllüftung, welche die Prozesswärme effektiv abtransportiert, die Industrieflächenheizung bzw. -kühlung stellt eine zugluftfreie Temperierung der Räumlichkeiten sicher. Großflächige Fenster und Oberlichten versorgen die Räumlichkeiten mit Tageslicht, während der bewegliche, außenliegende Sonnenschutz blendfreies Arbeiten gewährleistet und die Aufheizung des Gebäudes verhindert.

Effizienz dank durchdachter Logistiklösung

Peneder hat auch die Logistikprozesse zwischen Bestandsgebäude und Neubau frühzeitig berücksichtigt: Durch eine direkte Verbindung sind reibungslose Material- und Warenflüsse in beiden Stockwerken gewährleistet.

Der Neubau wurde an das modernisierte Bestandsgebäude angedockt.

© PenederGruppe/Kurt Hörbst

Mit einem neuen Ladehof, auf der den Anrainern abgewandten Gebäudeseite, wurden die drei bisher über das Gelände verteilten Ladezonen zusammenfasst. Damit hat Peneder die An- und Ablieferung effizient gestaltet und gleichzeitig die LKW so weit wie möglich weg von den Anrainern verortet.

„Peneder hat unsere Vorstellungen architektonisch und unter Berücksichtigung einer Optimierung der Produktionsabläufe hervorragend umgesetzt“, freut sich Ing. Claudia Steininger, Geschäftsführerin und Inhaberin der asma GmbH. Und asma-Projektleiter Gerhard Steininger ergänzt: „Es war uns auch ein großes Anliegen, heimische Betriebe mit den Arbeiten zu beauftragen. Die Umsetzung und Zusammenarbeit mit den Betrieben war überwiegend unkompliziert und professionell.“

www.peneder.com