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OMV News: OMV Konzernbericht Jänner–Juni und Q2 2021

OMV steigert erheblich das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 2,2 Mrd im ersten Halbjahr 2021.

Mit EUR 2,2 Mrd generierte die OMV nicht nur das höchste Halbjahres CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten in ihrer langjährigen Geschichte, sondern konnte auch einen bisher unerreichten Halbjahres-Rekord-Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen von EUR 3,4 Mrd erzielen – und dies trotz der herausfordernden COVID-19 Pandemie Zeiten. Allein die Hälfte dieses Ergebnisses kam von Chemicals & Materials.

Leistungskennzahlen Jänner bis Juni 2021*

Konzern
– CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten bei EUR 2.169 mn (+157%)
Während Exploration & Production die Produktion ebenso wie die Verkaufsmengen leicht steigerte und von höheren Öl- und Gaspreisen profitierte, wurde das Refining & Marketing Geschäft von den Effekten der COVID-19 Maßnahmen und den höheren Rohölpreisen dominiert – dies führte zu geringeren Margen. Der Beitrag des Gasgeschäfts sank infolge eines schwächeren Speicher- und Stromgeschäfts. Ein starkes Polyolefin-Umfeld unterstützt durch signifikant höhere Margen und gestiegene Verkaufsmengen führte zu einem extrem starken Ergebnis von Chemicals & Materials.

– Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten EUR 1.067 Mio (+180%), CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten EUR 3,26 (+180%)
– Organischer freier Cashflow vor Dividenden von EUR 1.479 Mio (+107%)
– CCS ROACE vor Sondereffekten bei 8% im ersten Halbjahr 2021

Exploration & Production
– Durchschnittlicher Brent-Preis auf USD 64,98/bbl (+62%) gestiegen
– Produktion bei 492 kboe/d (+5%), dies war hauptsächlich bedingt durch die Produktion in Libyen auf voller Kapazität und der Inbetriebnahme neuer Gasfelder in Malaysia und Tunesien
– Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen auf 458 kboe/d (+4%) erhöht


Refining & Marketing
– OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa bei USD 1,94/bbl (-47%) hauptsächlich aufgrund der Effekte von COVID-19 Maßnahmen und gestiegener Rohölpreise
– Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa auf 7,33 Mio t (-3%) gesunken
– CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 289 Mio (-52%) gesunken, da die COVID-19 Maßnahmen signifikant die Raffineriemargen und die Nachfrage belasteten sowie aufgrund eines schwächeren Beitrags aus dem Gasgeschäft​

Chemicals & Materials
– Polyethylen-Referenzmarge Europa auf EUR 673/t (+104%) gestiegen
Polypropylen-Referenzmarge Europa auf EUR 750/t (+75%) gestiegen
Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf eine starke Nachfrage in den europäischen Märkten in Kombination mit einem sich verschärfenden Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht
– Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.089 Mio, außerordentlich positives Polyolefin-Umfeld führte zu Rekordmargen und gesteigerten Verkaufsmengen. Zusätzlich unterstützte die Vollkonsolidierung der Borealis das Ergebnis.

*Die genannten Werte beziehen sich auf 1-6/21; als Vergleichsgrößen dienen, sofern nicht abweichend gekennzeichnet, die Halbjahreswerte des Vorjahres

Die strategischen Highlights des OMV-Konzern von Jänner bis Juli 2021 finden Sie hier.