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18.01.2019 | 3 min

Österreichs Pharmabranche unter einer Adresse

Die Pharmig – Der Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs vertritt knapp 120 Unternehmen, von forschenden über produzierende bis hin zu Vertriebsunternehmen, von Konzern­niederlassungen bis zu Ein-Personen-Unternehmen.

Die Pharmig ist die freiwillige, parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung der österreichischen pharmazeutischen Industrie. Ihre Besonderheit liegt in der Vielfalt ihrer Mitgliedsunternehmen: Sie vertritt knapp 120 Unternehmen, von forschenden über produzierende bis hin zu Vertriebsunternehmen, von Konzern­niederlassungen bis zu Ein-Personen-Unternehmen.

Die Portfolios der Unternehmen decken alles ab, was den Arznei­mittelmarkt ausmacht: rezeptfreie wie rezeptpflichtige, bewährte wie innovative Arzneimittel und nicht zuletzt auch Homöopathika.

Die Pharmig verfügt über Gremien, in denen sie die für die Industrie und ihre Mitgliedsunternehmen relevanten Themen bearbeitet. Diese Fachbereiche gliedern sich in Distribution, Gesundheitsökonomie und Erstattung, Herstellung und Qualitätssicherung, Klinische Forschung, OTC-Homöopathie-Phytopharmaka, Pharmakovigilanz, Plasmaproteine und Seltene Erkrankungen.

Die Pharmig arbeitet international eng mit ihren beiden Dachverbänden zusammen. Das ist einerseits die IFPMA – International Federation of Pharmaceutical Manufacturers and Associations und auf europäischer Ebene die efpia – European Federation of Pharmaeutical Industries and Associations.

Ihr wesentliches Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie mitzugestalten. Ein zentraler Aspekt ist dabei die schnelle Zulassung und Erstattung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln und die generelle Verfügbarkeit bewährter wie innovativer Arzneimittel sicherzustellen – im Sinne der Patienten und jener, die sie mit medikamentösen Therapien behandeln.

Wichtig ist zudem, die Leistungen der pharmazeutischen Branche in und für Österreich sichtbar zu machen: Exportüberschüsse von mehr als 700 Millionen Euro, die von den Mitgliedsunternehmen erwirtschaftet werden, eine Wertschöpfung von 9,6 Milliarden Euro (2,8 Prozent des BIP!), 18.000 direkte und 64.000 indirekte Arbeitsplätze und 2,2 Milliarden Euro an Investments in heimische Standorte in den letzten 5 Jahren.

Die Pharmaindustrie und ihre Vertretung, die Pharmig, setzen sich aktiv für die Stärkung Österreichs als Wirtschafts-, Produktions-, Forschungs- und Studienstandort ein. Sie stehen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die pharmazeutische Branche generiert dadurch Mehrwert für jeden einzelnen, indem die Gesundheitsversorgung stetig verbessert wird.

Mehr Infos zur pharmazeutischen Industrie auf

www.pharmastandort.at

bzw. auf

www.pharmig.at

Management:
Die Leitung des Verbandes erfolgt durch den Vorstand, aus dessen Reihen der Präsident gewählt wird. Derzeit besteht der Vorstand aus 17 Geschäftsführern von Mitgliedsunternehmen. Operativ wird der Verband vom Generalsekretär geführt.

Mitgliedschaft:
• Pharmazeutische Unternehmen, die Arzneimittel in Österreich produzieren und/oder vertreiben und die berechtigt sind, einen Antrag auf Zulassung einer Arzneispezialität in Österreich zu stellen.
• Neben dieser ordentlichen Mitgliedschaft bietet der Verband auch eine außerordentliche Mitgliedschaft an, und zwar für Personen oder Unternehmen, die in besonderer Weise zur Erfüllung der Verbandsaufgaben beitragen.