Österreich im Digital Economy and Society Index (DESI) unter den Top 10 WKÖ

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19.11.2021 | 1 min

Österreich im Digital Economy and Society Index (DESI) wieder unter den Top 10

Österreich rangiert erstmals seit 2017 wieder unter den Top 10 und überholt Deutschland und Belgien.

„Die Digitalisierung gilt als wesentlicher Impulsgeber und Treiber für den heimischen Wirtschaftsstandort. Umso erfreulicher ist es, dass Österreich beim aktuellen Digital Economy and Society Index 2021 sich stark verbessert und nun den zehnten Platz belegt“, so Mariana Kühnel stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Vorreiterrolle

Österreich ist somit erstmals seit 2017 wieder in den Top 10 und macht damit im Vergleich zum Vorjahr (Platz 13) drei Plätze gut. Seitens der EU-Kommission wurde besonders die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich E-Government und die hohe Anwenderzahl der digitalen Anwendungen (z.B. „digitales Amt“) hervorgehoben. Ebenso wurden die Fortschritte im Bereich der digitalen Kompetenzen und die Verbesserung im Bereich der mobilen Breitbandversorgung/5G positiv herausgestrichen.

„Nach den vielversprechenden Ergebnissen in diesen Bereichen, gilt es, den vollen Fokus auf digitale Anwendungen und die damit verbundene Nutzung zu legen“, so Kühnel, die etwa auf Big Data, Künstliche Intelligenz und insgesamt die Stärkung der digitalen Kompetenzen in den Betrieben und deren MitarbeiterInnen verweist.

Positive Trends weiter ausbauen

Erfreulich ist die Verbesserung in den Sub-Indizes Konnektivität (von Platz 20 auf 11) und Integration der Digitaltechnik (von Platz 17 auf 11). Diese positiven Trends gilt es weiter zu forcieren und die Anstrengungen in den Bereichen Stärkung der angewandten Forschung, Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und Data Science sowie Künstlicher Intelligenz (KI) zu erhöhen. Auch im Bereich der erweiterten digitalen Fähigkeiten gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Gerade die Nutzung von digitalen Technologien und datengetriebenen Anwendungen sind ein wesentlicher Faktor für mehr Wachstum und Resilienz der Wirtschaft. „Eine Ausweitung und kontinuierliche Verfügbarkeit bestehender Förderprogramme wie zum Beispiel KMU Digital sind demnach entscheidend, dass Unternehmen fit gemacht werden, das große Potenzial an Chancen, das die Digitalisierung eröffnet, umfassend zu nutzen“, so Kühnel abschließend.

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