Mitarbeitererlebnisse als künftiger Wettbewerbsvorteil

Eine Umfrage der Employer Branding Agentur identifire mit der Job-Plattform StepStone brachte Antworten von über 370 Führungskräften und HR-Verantwortlichen in der DACH-Region.

Lesezeit: ca. 2 min

© Thomas Unterberger

Karin Krobath, Partnerin von identifire: „Eine einzigartige Experience wird in den nächsten Jahren zum Wettbewerbsvorteil und fixen Bestandteil einer attraktiven Arbeitgebermarke.“

Trotz Fachkräftemangel legen demnach Arbeitgebermarken noch keinen ausreichenden Fokus auf die Employee Experience (EX) ihrer Mitarbeiter. Immerhin wärmten sich Unternehmen schon für das Thema auf und identifizieren es als wichtigen Hebel für nachhaltige Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit, so ein Ergebnis der Studie: 95 Prozent der Befragten glauben, dass die Bedeutung von Employee Experience in den nächsten 3 bis 5 Jahren (sehr) hoch sein wird.

„Eine einzigartige Experience wird in den nächsten Jahren zum Wettbewerbsvorteil und fixen Bestandteil einer attraktiven Arbeitgebermarke“, fasst Karin Krobath, Partnerin von identifire®, den Trend zusammen. „Wer jetzt nicht Anlauf nimmt, wird in 3 Jahren dem Mitbewerb hoffnungslos nachhinken.“ Auf diese Hürde steuern 37 Prozent direkt zu – EX hat in ihren Unternehmen heute noch einen(sehr) niedrigen Stellenwert. 22 Prozent der Topmanager sind heute schon überzeugt, dass ihr Betrieb dem Mitarbeitererlebnis sehr hohe Beachtung schenkt. Diese Einschätzung teilen allerdings Personalisten nur zu 7 Prozent und Kommunikationsfachleute zu 10 Prozent.  „Wer gute Leute halten will, tut gut daran, ihnen positive Erfahrungen im Job zu ermöglichen. Dazu muss ich aber auch darauf eingehen und hinterfragen, was sie brauchen. Eine positive Candidate Experience kann hier maßgeblich zu besseren Bewerbungen beitragen“, rät Corina Drucker, Co-Studienleiterin und Pressesprecherin StepStone Österreich.

Aus 150 offenen Antworten in der Studie leitete identifire® die 6 größten Herausforderungen für einen gelungenen Startschuss von Employee Experience (EX) im eigenen Unternehmen ab:

  1. Zu wenig Ressourcen und Budget: Employee Experience braucht einen fixen Platz in der Personalstrategie.
  2. Corona und Begleiterscheinungen: Wenig persönlicher Kontakt, keine sozialen Events und Corona an sich sind nach wie vor Herausforderungen.
  3. Change und Transformationen als Fokusthemen: Massive Umstrukturierungen, Führungswechsel und Change-Prozesse belasten zusätzlich. Die strategische Gestaltung der Employee Experience steht hinten an.
  4. HR als Dirigentin aller Abteilungen: EX kann nicht von einer Fachabteilung gemacht werden, sondern entsteht in der Wahrnehmung der Menschen. Human Resources muss viele Abteilungen orchestrieren, damit das Gesamterlebnis stimmt.
  5. Überzeugungsarbeit für Investitionen: Führungsetagen erkennen oft nicht, dass sich Employee Experience tatsächlich auszahlt. Das Etablieren des Themas braucht Zeit und smarte KPIs.
  6. Employee Experience ist Chefsache: Führungskräfte sind hauptverantwortlich für positive Erlebnisse über Abteilungsgrenzen hinweg. Hier braucht es ein breites Bewusstsein.

Meinung

© kucera

Swexit

Die aktuellsten Top-News von unserem Co-Herausgeber und Europa-Experten Christoph Leitl.

Lesezeit: ca. 3 min

© PantherMedia/AndrewLozovyi

Office Report: Ein Tag oder drei Tage?

Home Office wird auch nach der Corona-Pandemie bleiben, aber bei der Zahl der Home Office-Tage gibt es unterschiedliche Vorstellungen von Beschäftigten und Arbeitgebern, wie eine Sonder-Auswertung des teamgnesda Office Reports 2021 zeigt.

Lesezeit: ca. 1 min

© PantherMedia/gioiak2

7 Wege Korruption zu verhindern

Korruptionsvorwürfe können die Reputation von Entscheidungsträgern und Unternehmen schwer beeinträchtigen. Der Jurist Martin Fridl erklärt anhand von 7 Punkten, welche einfachen Präventionsmaßnahmen jedes Unternehmen ergreifen kann.

Lesezeit: ca. 2 min

© Randstad

Das sind die attraktivsten Unternehmen Österreichs für Bewerber und künftige Mitarbeiter

Der renommierte Personaldienstleister Randstad hat auch heuer die Top-Arbeitgeber Österreichs erhoben. Die Oesterreichische Nationalbank, AVL List, Siemens, BMW Österreich und Kepler Universitätsklinikum sind laut der repräsentativen Employer-Branding-Studie von Randstad die fünf attraktivsten Unternehmen für potenzielle Bewerber und zukünftige Mitarbeiter. Rund drei Viertel der Befragten geben attraktive Gehälter und Sozialleistungen sowie eine angenehme Arbeitsatmosphäre als zwei wichtigste Faktoren an, wenn es um die Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers geht.

Lesezeit: ca. 2 min

© Stephan Doleschal

Volle Power für den Neustart!

Gastkommentar von Rainer Will, Geschäftsführer Handelsverband

Lesezeit: ca. 2 min

© PantherMedia/fermate

Wissenschaft statt Vorurteile!

Laut einer aktuellen BCG-Untersuchung steigert Migration den Wohlstand bzw. das BIP in den meisten Staaten – und zwar erstaunlich kräftig!

Lesezeit: ca. 2 min

Abschied von fossilen Brennstoffen und digitale Transformation der Immobilienbranche

Gemeinsamkeiten zweier täglich gebrauchter Schlagzeilen

Lesezeit: ca. 3 min

© Richard Tanzer

Wirtschaftsfaktor Immobilien in Österreich

Die Immobilienwirtschaft spielt sowohl für Österreich als auch für die EU eine sehr bedeutende Rolle. Sie trägt zu einem erheblichen Teil zur Stärke und zum Wachstum der Wirtschaft bei und versorgt die Gesellschaft mit Lebens- und Arbeitsräumen.

Lesezeit: ca. 1 min

TOP LEADER Premium-News, kostenlos abonnieren!

Jetzt registrieren