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18.01.2019 | 3 min

Interessenvertreterin, Vordenkerin, Gestalterin

Die IV-Mitglieder repräsentieren mehr als 80 Prozent der heimischen Produktionsunternehmen. Eine Bundesorganisation, neun Landesgruppen und das Brüsseler IV-Büro vertreten die Anliegen ihrer aktuell mehr als 4.600 Mitglieder.

Modern, innovativ, erfolgreich – das ist Österreichs Industrie. Mehr denn je bilden ihre Unternehmen und Beschäftigten die starke Basis der heimischen Volkswirtschaft und sorgen damit für wirtschaftlichen Erfolg, Arbeitsplätze und den sozialen Zusammenhalt des Landes. Aber Österreichs Industrie kann nur so gut sein, wie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die ihr geboten werden.

Als freiwillige und unabhängige Interessenvertretung der heimischen Industrie und der mit ihr verbundenen Sektoren setzt sich die Industriellenvereinigung (IV) für einen attraktiven und wettbewerbs­fähigen Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich und Europa ein.

Eine Bundesorganisation, neun Landesgruppen und das Brüsseler IV-Büro vertreten die Anliegen ihrer aktuell mehr als 4.600 Mitglieder aus produzierendem Bereich, Kredit- und Versicherungswirtschaft, Infrastruktur und industrienaher Dienstleistung – in Österreich und Europa. Die IV-Mitglieder repräsentieren mehr als 80 Prozent der heimischen Produktionsunternehmen.

Der Anspruch der Industriellenvereinigung an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Politik ist es, mit innovativen Konzepten und Expertise Österreichs Gesellschaft zukunftsfit zu gestalten. Im Wesentlichen steht die Arbeit der IV dabei auf vier Säulen: Interessenvertretung, Think Thank, Netzwerk und Service.

Auf der To-do-Liste ab dem 1.1. 2019

Robustes Wirtschaftswachstum, wichtige Unternehmensinvestitionen und sinkende Arbeitslosigkeit im Land – für den Wirtschaftsstandort und damit für die Menschen in Österreich war 2018 ein gutes Jahr.

Entscheidenden Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung tragen vor allem die heimische Industrie und die mit ihr verbundenen Sektoren. Angesichts einer schwächer werdenden Konjunktur ist es für 2019 um­so wichtiger, die Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte weiter zu verbessern und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Das gilt insbesondere für die angekündigte Entlastung durch eine Steuerreform sowie den Abbau bürokratischer Hürden. Um die heimische Wirtschaft zu stärken und die Widerstandskraft gegenüber internationalen Konjunktureinbrüchen zu erhöhen, müssen in den nächsten Monaten die Weichen gestellt werden.

Als stärksten Hebel, um das Land weiter nach vorn zu bringen, sieht die Industrie die angekündigte Steuerreform. Entscheidend ist, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen durch eine Senkung der Einkommen- und Körperschaftsteuer spürbar entlastet werden. Die letzte Anpassung des Unternehmersteuersatzes in Österreich liegt immerhin 14 Jahre zurück; wichtige Mitbewerber haben in den vergangenen Jahren den Steuersatz reduziert und sich auf diese Weise als attraktive Standorte präsentiert. Insbesondere die Halbierung der KÖSt auf nicht-entnommene Gewinne wäre ein innovatives Modell, das Investitionen, Wachstum und Jobs nachhaltig stärken würde.

Als zweiten Entlastungshebel sieht die Industrie weitere Maßnahmen zum Abbau der nach wie vor zu hohen Bürokratielast sowie das kluge Eindämmen von unnötigem Gold Plating – also der hausgemachten Übererfüllung von EU-Vorgaben.

IV-Präsidium:
Präsident Georg Kapsch, Vizepräsidenten Hubert Bertsch, Axel Greiner, Otmar Petschnig
Generalsekretär Christoph Neumayer, Vize-Generalsekretär Peter Koren

Präsidenten der Landesgruppen:
Burgenland: Manfred Gerger, MBA
Kärnten: Timo Springer, MBA
Niederösterreich: Thomas Salzer
Oberösterreich: Axel Greiner
Salzburg: Peter Unterkofler
Steiermark: Georg Knill
Tirol: Christoph Swarovski
Vorarlberg: Martin Ohneberg
Wien: Wolfgang Hesoun

Prämisse:
Ein attraktiver Standort und wettbewerbsfähige Unternehmen sind die solide, unverzichtbare Basis für allgemeinen Wohlstand und eine sozial gerechte Gesellschaft in Österreich.

Erfolgsfaktoren:
Österreich braucht weiterhin mutige Veränderungen, um bessere Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Unternehmen zu erreichen. Das ist Voraussetzung, um Wachstum und vor allem Beschäftigung im Interesse der Menschen in Österreich nachhaltig zu stärken.