Infineon finalisiert Erweiterung am Entwicklungsstandort Graz

Metahof V komplettiert den Campus Metahof.

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Das Infineon Entwicklungszentrum hat die Räumlichkeiten im Metahof V in der Metahofgasse bezogen. Das neue Gebäude bietet Platz für 290 Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung sowie hochmoderne Messtechnikflächen. Damit erweitert Infineon die bestehenden Flächen am Campus Metahof. „Die in Graz entwickelten zukunftsweisenden Technologien sind weltweit in vielen Anwendungen des täglichen Lebens wie Fahrzeugen, Smartphones, Bezahlkarten oder Reisepässen hochgefragt“, sagt die Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka. „Gerade die aktuellen Krisenzeiten rund um die Corona-Pandemie haben noch stärker aufgezeigt, wie wichtig die Investition in Forschung, Technologie und Innovation in Österreich und Europa ist.“

Auf rund 5.700 m² Fläche bietet das neue Gebäude Platz für 290 F&E-Arbeitsplätze, rund 880 m² werden davon als hochmoderne Messtechnikflächen genutzt.

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Im Frühling „kommt“ noch mehr

Infineon war bisher am Campus Metahof bereits in vier Gebäuden vertreten. Jetzt kommt mit Metahof V das fünfte hinzu: Auf rund 5.700 m² Fläche bietet das neue Gebäude Platz für 290 F&E-Arbeitsplätze, rund 880 m² werden davon als hochmoderne Messtechnikflächen genutzt. Das Gebäude wurde von der Bauwerk Projektentwicklung GmbH entwickelt und errichtet, Infineon ist Mieter dieses ersten, soeben fertiggestellten Bauabschnitts. Ein zweiter Bauabschnitt mit rund 70 Arbeitsplätze wird im Frühjahr 2021 fertiggestellt und von weiteren Mietern genutzt.

Beim Bau wurde auf moderne Bürokonzepte, großzügige Bereiche zum innovativen Informationsaustausch und energieeffiziente Gebäudetechnik gesetzt. So ist es zum Beispiel geplant, die im Messtechnikbereich entstehende Abwärme zukünftig über eine intelligente Wärmerückgewinnung als Heizung für die Gebäude Metahof III, IV und V zu nutzen.

Stefan Rohringer, Leiter des Infineon Entwicklungszentrums Graz: „Das neue Gebäude komplettiert den Campus Metahof und bietet uns Raum für zukünftiges Wachstum. Mit rund 430 Mitarbeiter*innen und etwa 100 Student*innen sind wir mittlerweile ein wesentlicher Player und interessanter Arbeitgeber für Fachkräfte am Technologiestandort Steiermark.“ Infineon verfügt am Grazer Campus Metahof damit insgesamt über rund 13.500 m² Büro- und Messtechnikflächen im Schloss Metahof, Metahof II, III, IV und V.

Die Entwickler arbeiten an Silizium-Mikrophonen, die beispielsweise als In-Ear-Ohrhörer oder auch in Smartphones ein glasklares Hörerlebnis ermöglichen.

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Vom Auto bis zum Smartphone

In Graz befindet sich einer der größten Standorte für Forschung und Entwicklung sowie das globale Kompetenzzentrum für Kontaktlos,- Sicherheits- und Senso­ranwendungen im Infineon-Konzern. Im neuen Gebäudekomplex wird hauptsächlich an innovativen Lösungen für den Automobil- und Consumermarkt geforscht.

Die Entwicklung von Reifendruck-Sensoren oder Radarsensoren für das automatisierte und autonome Fahren zählen genauso dazu wie 3D-Bildsensorchips. Diese erkennen in Fahrzeugen zuverlässig die Umgebung oder sorgen in Smartphones zum Beispiel für eine sichere Gesichts-Authentifizierung. Zudem arbeiten die Entwickler an Silizium-Mikrophonen, die beispielsweise als In-Ear-Ohrhörer oder auch in Smartphones ein glasklares Hörerlebnis ermöglichen.

Die Fertigstellung der Erweiterung am Standort Graz fällt auch in das Jubiläumsjahr von Infineon Austria: Gefeiert werden 50 Jahre Infineon in Österreich, da die Produktion am 1. Oktober 1970 am Standort Villach startete. Das Infineon Entwicklungszentrum Graz wurde 1998 gegründet und befindet sich seit dieser Zeit am Standort Metahof.

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