Helvetia Studie zu Cyberschutz

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Aufholbedarf: Geeignete Schutzmaßnahmen nach wie vor zu wenig im Fokus

03.09.2021 | 3 min

Helvetia Studie zu Cyberschutz

Jede/r dritte Österreicher/in ist bereits mit Internetbetrug in Berührung gekommen – doch nur die Hälfte ergreift einfachste Schutzmaßnahmen.

Schon vor Corona war der digitale Wandel auf dem Vormarsch – die Pandemie beschleunigte die Integration von Digitalisierung im Alltag. Eine aktuelle, repräsentative Marktforschung von Helvetia Österreich zeigt: Trotz gelockerter Corona-Maßnahmen hat sich an den digitalen Gewohnheiten der ÖsterreicherInnen wenig verändert. Nach wie vor ist die Nutzung digitaler Tools sehr beliebt, jedoch setzt nur die Hälfte der Befragten auf sichere Passwörter und Antivirenschutz – obwohl ein Drittel bereits mit Internetbetrug in Berührung gekommen ist.

Hybride Form des täglichen Lebens

Nach über einem Jahr seit Beginn der Pandemie haben sich das Angebot und der Einsatz virtueller Vernetzungsmöglichkeiten etabliert, es hat sich eine hybride Form des täglichen Lebens entwickelt. Diesen Trend bestätigt eine aktuelle Studie von marketagent im Auftrag von Helvetia Österreich, die zwischen 25. und 29. Juni 2021 bei 500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren erneut zum Thema »Cyberschutz« durchgeführt wurde, um Vergleichswerte zur Vorjahresumfrage (Umfragezeitrum 16. bis 20. April 2020) zu generieren. Weiterhin gibt ein Drittel der Befragten an, bereits mit Cybercrime in Kontakt gekommen zu sein.

„Man erkennt, dass die Entwicklung, sich online miteinander zu verbinden, auch nach den Lockdowns und den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gleichbleibend hoch ist“, so Kaspar Hartmann, Vorstand Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich.

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E-Mail und Surfen nach wie vor Spitzenreiter

Das Bewegen im virtuellen Raum bedeutet nach wie vor für den Großteil der Befragten das Bearbeiten von E-Mails (91%, 2020: 94%) und das Surfen im Internet (91%, 2020: 90%), mehrmals pro Woche. Social Media erlebte durch die Pandemie einen großen Schub, 76% der Befragten verwenden Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok mehrmals pro Woche (2020: 77%).

Auch der Konsum von Nachrichtenportalen und -websites ist nach wie vor beliebt, wenn auch im Vergleich zum Pandemieausbruch um knapp zehn Prozent gesunken: Der Trend, mittels Videokonferenz-, Chat-Tools und –Apps, Kontakt mit den Liebsten zu halten, ist gleichbleibend hoch: Mehr als jede/r Zweite (56%, 2020: 57%) nutzt diese Werkzeuge regelmäßig. »Man erkennt, dass die Entwicklung, sich online miteinander zu verbinden, auch nach den Lockdowns und den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gleichbleibend hoch ist«, so Kaspar Hartmann, Vorstand Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich.

Zu geringes Bewusstsein für Schutzmaßnahmen

Obwohl das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen gestiegen ist, gibt es bei den Möglichkeiten, sich vor Internetgefahren zu schützen, noch Aufholbedarf. So setzen nur etwa 51% der Befragten auf die Verwendung von sicheren Passwörtern – 2020 waren es 55%. Auch ein aktueller Antivirenschutz ist nur noch für knapp jede/jeden Zweite/n (49%, 2020: 51%) wichtig.

Ein Drittel der Befragten (35%, 2020: 34%) gibt weiterhin an, sich durch Beschränkungen der Sicherheitseinstellungen bei Social-Media-Accounts vor Cyberkriminalität zu schützen.

Nur ein Viertel der Befragten (25%, 2020: 26%) nutzt hingegen VPN/Verschlüsselung in öffentlichen WLANs. Knapp vier Prozent verwenden gar keine Maßnahmen, um sich gegen Cybercrime zu wappnen und nur knapp drei Prozent der Befragten geben an, im Fall der Fälle auf eine Cyberversicherung zu bauen. 2020 war das zumindest noch ein Prozentpunkt mehr (4%).

»Bei Cyberattacken kann es zu großen finanziellen Schäden kommen, das ist noch zu wenig im Bewusstsein der Menschen angekommen. Es ist mehr als ratsam, dass man – nicht nur als Firma – eine Cyberversicherung abschließt, um hier ein Sicherheitsnetz zu spannen«, so Hartmann.

Mehr als 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie oder jemand in ihrem näheren Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen sind.

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Ein Drittel der Studienteilnehmer kam bereits mit Internetbetrug in Berührung

Mehr als 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie oder jemand in ihrem näheren Umfeld bereits einer Form von Internetbetrug zum Opfer gefallen sind. Hier wurden Phishing Nachrichten (12%) am häufigsten genannt, danach folgen versehentliche Schadsoftware-Downloads (5%), Cybererpressung und Cybermobbing (je 4%).

»Das Problem ist, dass Cybergefahren erst dann wahrgenommen werden, wenn ein Schaden entsteht – da ist es aber oft schon zu spät. Es ist sehr sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, wie man Daten präventiv schützen kann. Uns ist es wichtig, hier als Versicherer Sensibilisierung zu schaffen«, so Hartmann.

Schutzverhalten muss verbessert werden

Die fortschreitende Digitalisierung in fast allen Lebensbereichen bietet für Cyberkriminelle immer mehr Möglichkeiten, erhebliche Schäden anzurichten. Neben diversen Aufklärungsangeboten hinsichtlich Cyberschutz sowie Digitalbildung gibt es die Möglichkeit einer Cyberversicherung, um finanziellen Schäden vorzubeugen.

Für Privatkunden bietet Helvetia mit der »Helvetia Card Home Cyber«-Versicherung umfassenden Schutz mit Soforthilfe inkl. Kauf- und Kontoschutz.

Für Unternehmen bietet Helvetia mit der »Helvetia Best Business Cyber-Versicherung« ein umfassendes Cyber-Security-Management und Schutz bei Gewinnausfall, Unterstützung bei Datenschutzverletzungen sowie Absicherung von außerordentlichen, nicht kalkulierbaren Kosten.

»Mit dem Cyberangebot antworten wir auf die aktuellen Trends und Bedürfnisse unserer Kunden und Kundinnen und können als Versicherer angesichts steigender Cyberkriminalität und wechselnder Herausforderungen im digitalen Bereich eine langfristige Perspektive und Sicherheit bieten«, so Hartmann.

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