GET THE FACTS Special! April 2021/2

„Erstmals seit einem Jahr liegt der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator wieder im positiven Bereich und signalisiert damit ein Auslaufen der Rezession, die mit der zweiten Infektionswelle im Spätherbst 2020 eingesetzt hat“, sagt der Chefvolkswirt der UniCredit Bank Austria, Stefan Bruckbauer.

Lesezeit: ca. 2 min

„Während die Rezession im Frühling ein Ende gefunden haben dürfte, liegt die Wirtschaftsleistung aktuell noch klar hinter dem Vorjahr zurück. Der Rückstand hat sich allerdings im Vergleich zum Winter verringert, zumal das erste Quartal 2020 bereits von der beginnenden Coronakrise gekennzeichnet war.“

Vor dieser doch erfreulich positiven Prognose ausgehend, hat TOP LEADER in diesem SPECIAL die topaktuelle UniCredit Bank Austria Konjunktureinschätzung und die darin enthaltenen FACTS unter die Lupe genommen:

+2,6 PROZENT

Im zweiten Quartal 2021 wird die österreichische Wirtschaft auf einen Wachstumspfad einschwenken, gestützt auf den Konsum, der von Nachholeffekten in den besonders stark beeinträchtigten Branchen wie dem Tourismus und dem Handel profitieren wird. Die Ökonomen der UniCredit Bank Austria sehen für 2021 nach dem schwachen Start noch ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent.

+6 PROZENT

Für 2022 wird ein deutlicher Anstieg des BIP um fast 6 Prozent und damit das stärkste Wirtschaftswachstum seit rund 50 Jahren erwartet. 2022 soll damit das Jahr der Erholung aus der Coronakrise sein – mit positiven Impulsen für die exportorientierte Industrie.

9,2 %

Die Arbeitslosigkeit ist im ersten Quartal trotz des Lockdowns saisonbereinigt auf durchschnittlich 9,3 Prozent gesunken, nach noch 9,9 Prozent im Gesamtjahr 2020. Die Ökonomen der UniCredit Bank Austria erwarten für 2021 einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 9,2 Prozent, der sich 2022 mit der stärkeren Erholung auf 8,4 Prozent beschleunigen sollte.

>2,5 %

Vorübergehender Inflationsanstieg auf mehr als 2,5 Prozent ab Spätsommer aufgrund der Rohstoffpreise und stärkerer Nachfrage nach einigen Dienstleistungen, doch keine dauerhafte Gefahr hoher Inflation.

Neben der Exportwirtschaft wird 2022 voraussichtlich vor allem die Inlandsnachfrage die treibende Kraft der Erholung sein, gestützt auf jene Dienstleistungsbereiche, die von der Krise besonders stark betroffen waren, wie der Tourismus, das Gastgewerbe und der Handel.

Allerdings werden auch in diesen Bereichen anfangs noch einige Herausforderungen bestehen, was das Tempo des Aufholprozess begrenzen wird.

Während die gesamte Wirtschaftsleistung in Österreich im Verlauf des Jahres 2022 über das Vorkrisenniveau ansteigen wird, dürfte diese Marke in vielen Dienstleistungsbranchen, unter anderem im Tourismus, Ende 2022 noch nicht erreicht werden.

Quelle: UniCredit Bank Austria Konjunktureinschätzung, 15. April 2021

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