GET THE FACTS 4/2021

Die nackten Fakten, und Zahlen im Überblick.

Lesezeit: ca. 2 min

–7,8%!

Allein im 4. Quartal 2020 ist das österreichische BIP um –4,3 Prozent gegenüber dem dritten Quartal und sogar um –7,8 Prozent im Vorjahresvergleich eingebrochen. Die WIFO-Zahlen belegen überdies einen signifikanten Rückgang der privaten Konsumausgaben insbesondere im November und Dezember.

+11,6%

Im Corona-Jahr 2020 haben die Österreicher vermehrt nach einem neuen Zuhause gesucht. So sind alleine die Suchanfragen für Häuser auf der Immobilienplattform ImmoScout24 um 49 Prozent gegenüber 2019 angestiegen.

Angezogen haben auch die Kaufreise: Preise für Häuser sind um 11,6 Prozent gestiegen, Wohnungspreise lagen 2020 im Schnitt um 7,4 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Auch die Mietpreise haben sich im Vorjahr verteuert – und zwar um durchschnittlich 5 Prozent.

93,39

Das Konsumbarometer des Handelsverbandes weist für das vierte Quartal 2020 historische Tiefststände aus. Besonders im Dezember 2020 zeigten sich die negativen Auswirkungen der Corona-Krise deutlich, 93,39 Punkte bedeuten den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebungen im März 2019 (Indexwert = 100).

Die Verbraucherstimmung ist damit aktuell noch schlechter als in den beiden großen Unsicherheitsphasen im Oktober 2020 (94,33), als ein potentieller Lockdown bevorstand, sowie zu Beginn der Pandemie Ende Februar 2020 (93,73) als Dauer und Intensität der Krise noch nicht abschätzbar waren.

+16,7%!

Ein Gewinner der Krise: Wenngleich Österreich 2020 in eine tiefe Rezession schlitterte, hat sich im Coronajahr am Markt für Kurier-, Express- und Paket-Dienste (KEP) der Wachstumstrend der letzten Jahre substanziell beschleunigt. Laut aktuellem Branchenradar „KEP-Dienste in Österreich“ stieg die Anzahl der transportierten Pakete um 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 287,1 Millionen Stück.

Im Vergleich zum Jahr davor erhöhte sich damit die Paketanzahl um knapp 41,2 Millionen Stück.

191 vor 190 Mrd. US-$

(Noch-)Amazon-Chef Jeff Bezos hat Tesla-Gründer Elon Musk (wieder) überholt: Mit 191 Milliarden US-Dollar rangiert er erneut auf Platz 1, Musk hat „nur“ 190 Milliarden. Zu Jahresbeginn war noch Musk vorangelegen.

>51.000 US-$

Schwierig zu schätzen, wie hoch der Bitcoin-Kurs in jenen Minuten liegt, wenn Sie Ihre PON öffnen. Am Wochenende erreichte er jedenfalls auf der Handelsplattform Bitstamp einen neuen Höchstkurs von 58.354 US-$.

>65 US-$

Auch die Ölpreis-Rally setzt sich weiter fort. Zu Redaktionsschluss lagen die Preise für Rohöl aus den USA und für Nordsee-Öl mit mehr als 65 US-Dollar erneut auf dem jeweils höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Das liegt am extremen Winter und an massiven Ausfällen bei der Ölproduktion.

>1.330 US-$

Last but not least ist auch der Platinpreis enorm gestiegen, und zwar auf 1.339 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit Herbst 2014 (!). Platin legte heuer um etwa 20 Prozent zu und damit mehr als Gold und Silber.

Quellen: Bloomberg Billionaires Index, Branchenradar, Creditreform, Statistik Austria, WIFO, TOP LEADER-Recherchen

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