GET THE FACTS 3/2021

Die nackten Fakten, und Zahlen im Überblick.

Lesezeit: ca. 2 min

22,5 Milliarden

Die Krise hat bisher ein Loch von 22,5 Mrd. Euro im österreichischen Bundeshaushalt hinterlassen. Einnahmen von 73,6 Mrd. stehen Ausgaben von 96,1 Mrd. gegenüber. Insgesamt wurden 2020 28 Mrd. für die Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie budgetiert, davon wurden 20,8 Mrd. ausgezahlt bzw. als Steuererleichterung gewährt. Aktuell sind über 31 Milliarden Euro für CoV-Maßnahmen ausgezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt.

50 Milliarden

Zur Abfederung der Krise wurden für 2020 und 2021 Soforthilfsmaßnahmen von 49,6 Mrd. Euro (12,5 Prozent des BIP 2019) gesetzt. Dazu kommen 11,6 Mrd. für konjunkturbelebende Maßnahmen. Der größte Posten ist die Kurzarbeit mit 13,5 Mrd. Euro, gefolgt vom Fixkostenzuschuss mit zwölf Mrd. Euro, den COFAG-Garantien und -Haftungen mit acht Mrd. Euro, den Gemeindehilfen mit knapp drei Mrd. und dem Härtefallfonds mit zwei Mrd. €.

27 Milliarden

Laut Berechnungen des Linzer Wirtschaftsforschers Friedrich Schneider haben die Österreicher im Vorjahr knapp 27 Milliarden Euro im „Pfusch“ und somit an den Steuern „vorbeiverdient“ – und damit um zwölf Prozent mehr als noch 2019.

263,4 Milliarden

Der Markenwert von Apple stiegt laut Studie von Brand Finance im Vorjahr um 87 (!) Prozent auf 263,4 Milliarden – allerdings Dollar, nicht wie in den obigen Facts Euro. Damit ist Apple erstmals seit 2016 wieder die wertvollste Marke der Welt, gefolgt von Amazon und Google.

–3,9 Prozent

Der Jahresumsatz des österreichischen Einzelhandels ist 2020 um 3,9 Prozent gesunken. Am stärkten von der Krise betroffen ist der Bekleidungs- und Schuhhandel mit –22,4 Prozent.

Der Lebensmitteleinzelhandel hat hingegen um sieben Prozent zugelegt und der heimische Onlinehandel um +17 Prozent. Absoluter Krisengewinner ist Amazon mit +30%.

Ein Drittel

Laut einer Studie im Auftrag der Erste Bank fühlen 32 Prozent der Österreicher wegen der Corona-Krise unter finanziellem Druck. 28 Prozent – das sind rund 1,8 Millionen – haben keine Geldreserven. Deshalb nahmen 43 Prozent bereits Einsparungen vor, weitere elf Prozent planen dies. Gespart wird vor allem bei Urlaub und Mode.

© Lexpress

144 + 76 + 37

  1. Der traditionsreiche Wiener Familienbetrieb Bundy Bundy musste für seine zehn Standorte ein Insolvenzverfahren beantragen. 144 Mitarbeiter sind betroffen. Das Unternehmen soll ohne Eigenverwaltung saniert und fortgeführt werden. Die Salons der Marke „Bundy Bundy Exklusiv“ sowie die Franchise-Niederlassungen sind von der Insolvenz nicht betroffen.
  2. Die P.M.A. Modehandels GmbH hat den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Das Unternehmen hat unter dem Markennamen „Pimkie“ in 13 Filialen mit Textilien gehandelt. Es sind ca. 60 Gläubiger und 76 Arbeitnehmer betroffen, die Passiva belaufen sich auf ca. 2,35 Mio. Euro. Das Unternehmen soll geschlossen werden.
  3. Über das Vermögen der Hussel Confiserie GmbH in Wels wurde aufgrund eines Eigenantrages das Konkursverfahren eröffnet. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und beschäftigt sich mit dem Einzelhandel von Süßwaren in österreichweit 16 Filialen. 37 Dienstnehmer sind betroffen.

Quellen: Creditreform (Das Insolvenz Geschehen ist eine exklusive TOP LEADER-Topkompetenz!), Handelsverband, Friedrich Schneider, Statistik Austria, WIFO, TOP LEADER-Recherchen

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