GET THE FACTS 2/2021

Die nackten Fakten, und Zahlen im Überblick.

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–23%

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat die Auswirkungen des Brexit-Abkommens vom Dezember 2020 auf Österreich analysiert. Fazit: Das Freihandelsabkommen dämpft die negativen bilateralen Handelseffekte, kompensiert sie jedoch nicht vollständig. Die größten negativen Handelseffekte zeigen sich für den Agrarsektor sowie in der für den bilateralen Handel wichtigen Kfz-Branche. Die österreichische Agrargüterbranche muss mit einem Rückgang der Exporte in das Vereinigte Königreich von rund 23 Prozent rechnen.

375 Mio. €

Nach dem Höhenflug des Bitcoin und von diversen anderen Kryptowährungen konnten Anleger 2020 enorme Gewinne realisieren. Laut einer Hochrechnung des Kryptosteuer-Experten Blockpit werden in Österreich im Steuerjahr 2020 rund 375 Mio. Euro an Steuern auf Krypto-Assets fällig. Im Nachbarland Deutschland beträgt die Summe sogar stolze 1,28 Mrd. Euro.

>5%

Apropos Deutschland. Die Coronavirus-Krise hat die Wirtschaft unseres „großen Nachbarn“ in eine der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit gestürzt und tiefe Löcher in den Staatshaushalt gerissen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach 2020, laut Statistischem Bundesamt, um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Andere Angaben lauten sogar auf 5,3 Prozent.

Stärker war die Wirtschaftsleistung nur während der globalen Finanzkrise 2009 geschrumpft, als das BIP um 5,7 Prozent sank.

Zwei Drittel

In einer aktuellen Studie von IMAS Austria gehen 67% der befragten Österreicher von einer allgemeinen Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse und Lebensqualität der Menschen aus. 64 % sind davon überzeugt, dass sich unser Alltag – also die Art, wie wir denken, leben, einkaufen oder arbeiten – nach der Corona Krise stark verändern wird. Rund die Hälfte der Österreicher (46 %) hat bereits darüber nachgedacht, den Lebensstandard zu ändern und Einsparungen im Bereich des täglichen Lebens vorzunehmen.

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Noch mal zwei Drittel

Die digitale Transformation kommt voran. Knapp zwei Drittel der Unternehmen weltweit verfügen heute über die digitalen Fähigkeiten (60 Prozent) und Führungskompetenzen (62 Prozent), die für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation erforderlich sind. 2018 lag der Anteil in beiden Bereichen noch bei jeweils 36 Prozent.

10.000?

Der Handelsverband rechnet für den sechswöchigen Lockdown mit einem Umsatzverlust von fast sechs Milliarden Euro im Handel. Mehr als 100.000 Jobs in der Branche sind akut gefährdet, 10.000 Betriebe sind „de facto insolvent“.

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130.000

Mit mehr als 130.000 Beschäftigten und Lehrlingen sind die 52.000 niederösterreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe der größte Arbeitgeber im Bundesland. Jetzt wünscht man sich den „Handwerkerbonus neu“: Das von der Wirtschaftskammer vorgeschlagene Modell sieht bei den Arbeitsleistungen eine Förder-Obergrenze von 20.000 Euro vor, von denen ein Viertel – bis zu 5.000 Euro – zurückerstattet werden sollen.

Bitte das Doppelte!

In ihrer Anlage in Pischelsdorf produziert die börsennotierte Agrana genug Bioethanol, um in Österreich eine zehnprozentige Beimischung (E10) im Kraftstoff abdecken zu können. Derzeit werden dem Benzin nur fünf Prozent Bioethanol (E5) beigegeben. Agrana muss deshalb zurzeit 60 Prozent der in Pischelsdorf erzeugten Menge an Bioethanol exportieren: Das bedeutet für Österreich den Entgang von 200.000 Tonnen Treibhausgaseinsparungen, die anderen Staaten gutgeschrieben werden.

Quellen: Agrana, Capgemini Research Institute, Handelsverband, IMAS, WIFO, TOP LEADER-Recherchen

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