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Strabag-CEO Thomas Birtel

31.05.2022 | 2 min

STRABAG SE Trading Statement Q1-2022: Zweistelliges Wachstum bei Leistung und Auftragsbestand

Leistung im Vergleich zu Q1-2021 um 12 % auf € 3,1 Mrd. gestiegen. Auftragsbestand mit € 23,7 Mrd. um 18 % höher und damit erneut auf Rekordniveau. Ausblick 2022: Leistung sollte aufgrund des hohen Auftragsbestands an Rekordjahr 2019 anschließen, die EBIT-Marge nachhaltig mindestens 4 % erreichen.

Der börsenotierte europäische Technologiekonzern für Baudienstleistungen STRABAG SE hat heute Zahlen für das erste Quartal 2022 bekannt gegeben. „Der hohe Auftragsbestand bildet eine solide Basis für den Ausblick auf die Leistung im Gesamtjahr. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen sind wir trotz der Preisdynamik zuversichtlich unser Ziel, ab 2022 nachhaltig eine 4 % EBIT-Marge zu erwirtschaften, erreichen zu können. Nichtsdestotrotz gilt es natürlich, die Lieferketten- und Preisrisiken aufmerksam zu beobachten und kontinuierlich zu bewerten“, sagt Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.

Leistung

Der STRABAG SE-Konzern erhöhte im ersten Quartal 2022 die Leistung um 12 % auf € 3,1 Mrd., was wesentlich auf das im Vergleich zum Vorjahresquartal günstigere Bauwetter zurückzuführen ist.  Der mit Abstand größte Beitrag zur Leistung wurde im Heimatmarkt Deutschland erzielt, gefolgt von Tschechien, Österreich und dem Vereinigten Königreich, wo die zwei aktuell größten Projekte im Auftragsbestand abgearbeitet werden. Bis auf Dänemark und die Benelux-Länder, in denen ein Leistungsrückgang verzeichnet wurde, gab es keine signifikanten Änderungen zum Vorjahreszeitraum.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand erreichte mit € 23,7 Mrd. (+18 % im Vergleich zum 31.3.2021) einen neuen Rekordwert. Auch hier trug Deutschland mit einem Plus von 26 % am stärksten zum Wachstum des Auftragsbestands in absoluten Zahlen bei, gefolgt von Österreich (+21 %) und Polen (+35 %). Eine deutliche Zunahme verzeichneten auch Tschechien (+23 %), die Region Americas (+36 %) und Ungarn (+33 %). Rückläufig entwickelte sich der Auftragsbestand hingegen im Vereinigten Königreich, ebenso wie in den Benelux-Ländern und Dänemark. Zu den im ersten Quartal 2022 akquirierten Projekten zählen der Ausbau der polnischen Schnellstraße S19, das österreichische Wohnbauprojekt Grünblick im Viertel Zwei in Wien und der Bau der Firmenzentrale der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte in Ingolstadt, Deutschland.

Mitarbeiteranzahl

Bei der Mitarbeiteranzahl gab es eine Verschiebung von der Region  Americas – hier wurde der Personalstand wegen der Abarbeitung eines großen Tunnelbauprojekts verringert – hin zu den Kernmärkten Europas. Aufgrund der gestiegenen Leistung und des erhöhten Auftragsbestands konnte die Mitarbeiteranzahl insbesondere im Heimatmarkt Deutschland und im Vereinigten Königreich erhöht werden. In Summe blieb die Mitarbeiteranzahl mit 71.167 Personen beinahe unverändert auf Vorjahresniveau.

Ausblick

Angesichts des im ersten Quartal begonnenen Krieges Russlands gegen die Ukraine ist eine Prognose weiterhin mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Basierend auf dem neuerlichen Rekordauftragsbestand und einer Leistung im ersten Quartal 2022, die in etwa der Höhe des ersten Quartals 2019 entspricht, hält der Vorstand für 2022 vorerst unverändert an der angepeilten Bauleistung von € 16,6 Mrd. fest. Des Weiteren geht er davon aus, eine EBIT-Marge von nachhaltig mindestens 4 % zu erwirtschaften. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionstätigkeit) sollten € 550 Mio. nicht überschreiten.

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