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Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI

03.02.2022 | 1 min

RBI Vorläufige Zahlen 2021

Gewinn von EUR 1,4 Milliarden im Jahr 2021, über Vor-Pandemie-Niveau, getragen von wirtschaftlicher Erholung in Kernmärkten.


CEO Johann Strobl:„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2021 sehr zufrieden. Wir haben unser Ergebnis deutlich gesteigert, Akquisitionen in strategisch wichtigen Märkten durchgeführt und sind in CEE die Nummer eins beim Arrangieren von Sustainable Bonds.“

„Unsere Banken in Russland und der Ukraine befinden sich in einer guten Verfassung. Das Geschäft läuft trotz der geopolitischen Spannungen normal. Gleichwohl beobachten wir die Entwicklungen sehr genau und haben im Rahmen unserer vorausschauenden Risikopolitik bereits im 2. Halbjahr Vorsorgen gebildet.“

Entwicklungen 2022

Der Zinsüberschuss dürfte im Jahr 2022 im oberen und der Provisionsüberschuss im mittleren
einstelligen Prozentbereich zunehmen. Es wird erwartet, dass die Kundenkredite zwischen 7 und 9%
wachsen. Wir erwarten eine Zunahme der Verwaltungsaufwendungen im oberen einstelligen Prozentbereich
und darüber hinaus zusätzliche Integrationskosten für die Akquisitionen in Tschechien (Equa bank)
und Serbien (Crédit Agricole Srbija) in Höhe von insgesamt rund EUR 100 Millionen.
Die Cost/Income Ratio dürfte ohne Berücksichtigung der einmaligen Integrationskosten rund 55%
betragen.
Die Neubildungsquote dürfte 2022 rund 40 Basispunkte betragen. Der Konzern-Return-on-Equity dürfte über unserem mittelfristigen Ziel von 11% liegen, worin sich das Ergebnis aus dem Verkauf der Raiffeisenbank in Bulgarien widerspiegelt.
Zum Jahresende 2022 erwarten wir eine harte Kernkapitalquote von rund 13%. Mögliche geopolitische Risiken, insbesondere in Osteuropa, sind in diesen Zielen nicht
berücksichtigt.


Mittelfristige Ziele

Wir halten an dem Ziel einer Cost/Income Ratio von rund 55% fest und streben mittelfristig eine
weitere Verbesserung an. Wir streben mittelfristig einen Konzern-Return-on-Equity von 11% an.
Wir bestätigen unser Ziel einer harten Kernkapitalquote von rund 13%.
Basierend auf der Zielquote für das harte Kernkapital beabsichtigen wir Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50% des Konzernergebnisses.

  • Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr durch höhere Volumina und Leitzinsen um 7% gestiegen
  • Provisionsüberschuss mit EUR 1.985 Millionen so hoch wie nie zuvor, Steigerung um 18%
  • Cost/Income Ratio bei 53,5%
  • Neubildungsquote von 0,30%, inklusive Stage-1- und Stage-2-Rückstellungen aufgrund von COVID-19 und geopolitischen Entwicklungen
  • Kundenkredite um 15% gestiegen, inklusive bulgarische Einheit
  • Nettozinsspanne stabil bei rund 2%
  • Harte Kernkapitalquote bei 13,1%
  • Dividendenvorschlag von EUR 1,15 je Aktie, dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 28%

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