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04.05.2022 | 1 min

Raiffeisen Bank International AG: Zwischenbericht 1. Quartal 2022

Konzernergebnis von EUR 442 Millionen mit umsichtigem Risikomanagement.

• Zinsüberschuss gegenüber Vorquartal um 1% gestiegen, unterstützt von höheren Zinsen • Provisionsüberschuss legt im Quartalsvergleich insbesondere aufgrund der Zunahme von Devisentransaktionen in Russland um 22% zu

• Handelsergebnis von EUR 184 Millionen, vorwiegend aus Absicherungsinstrumenten sowie der Entwicklung des eigenen Credit Spread im Bereich des Zertifikatgeschäfts

• Neubildungsquote seit Jahresbeginn auf 0,97% deutlich erhöht, vorwiegend wegen Rating-Herabstufungen und spezieller Risiken aufgrund des Krieges in der Ukraine

• Kreditwachstum seit Jahresbeginn bei 1%, Neugeschäft in Russland weitgehend eingestellt • Konzernergebnis im Quartalsvergleich um 39% auf EUR 442 Millionen gestiegen

• Harte Kernkapitalquote bei 12,3% (transitional, inkl. Ergebnis), spiegelt RWA-Anstieg durch Rating-Herabstufungen in Russland, Ukraine und Belarus wider

• Angepasster Ausblick berücksichtigt geringeres Kreditwachstum und höhere Risikokosten

Durch den geplanten Verkauf der bulgarischen Tochterbank und deren Beteiligung kam es gemäß IFRS 5 zu einer Änderung in der Darstellung. Dieser Geschäftsbereich wurde als zur Veräußerung gehaltene Veräußerungsgruppe klassifiziert und in der Bilanz separat ausgewiesen. Die Werte des Vorjahres bleiben unverändert. Die Erfolgsrechnung der bulgarischen Tochterbank und deren Beteiligung wurde im Posten Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ausgewiesen. Die Werte des Vorjahres 2021 der Erfolgsrechnung wurden entsprechend adaptiert, ebenso die Kennzahlen.

Ausblick

Der Zinsüberschuss dürfte im Jahr 2022 im oberen und der Provisionsüberschuss im mittleren einstelligen Prozentbereich zunehmen. Wir erwarten 2022 ein stabiles Kreditvolumen mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich in unseren Kernmärkten Zentral- und Südosteuropas. Wir erwarten eine Zunahme der Verwaltungsaufwendungen im oberen einstelligen Prozentbereich und darüber hinaus zusätzliche Integrationskosten für die Akquisitionen in Tschechien (Equa bank) und Serbien (Crédit Agricole Srbija) in Höhe von insgesamt rund EUR 100 Millionen. Die Cost/Income Ratio dürfte rund 55 Prozent betragen. Die Neubildungsquote dürfte 2022 voraussichtlich bis zu 100 Basispunkte betragen. Der Konzern-Return-on-Equity dürfte in einer Bandbreite von 8 bis 10 Prozent liegen. Die harte Kernkapitalquote dürfte sich 2022 wieder unserem Ziel von 13 Prozent annähern. Die mittelfristigen Ziele für Konzern-Return-on-Equity und Dividendenausschüttung werden aufgrund der gegenwärtigen Unsicherheiten in Osteuropa ausgesetzt.

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