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24.09.2021 | 1 min

Novomatic AG: Im ersten HJ 2021 noch stärker von den Auswirkungen der Pandemie betroffen als im ersten HJ 2020

Segment Gaming Operations hatte deutliche Umsatzrückgänge. Das Segment Gaming Technology konnte allerdings einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Während die Spielbetriebe des Konzerns im ersten Halbjahr des Vorjahres rund drei Monate geschlossen waren, waren im ersten Halbjahr 2021 vor allem die Spielbetriebe der Kernmärkte des Konzerns mit längeren Schließungen von rund fünf Monaten konfrontiert. Diese Lockdowns zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 erstreckten sich somit teilweise bis in den Juni 2021. In den letzten zwei Monaten des ersten Halbjahres 2021 wurden die Lockdowns in den jeweiligen Märkten allerdings sukzessiv außer Kraft gesetzt und die operativen Standorte des NOVOMATIC AG-Konzerns wieder geöffnet.

Neben den Auswirkungen der COVID-19-Maßnahmen gab es auch regulatorische Einflussfaktoren, wie etwa die bereits in 2019 beschlossene Erhöhung der PREU (Einheitssteuer auf bestimmte Spielautomaten) für VLT-Geräte (Video-Lottery-Terminals) und AWP-Geräte (Amusement With Prizes) am 1. Jänner 2021 in Italien. In Deutschland wurde im Oktober 2020 der Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspiels unterzeichnet, welcher seit 1. Juli 2021 gültig ist. Die Umsetzung der Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 in den jeweiligen länderspezifischen Ausführungsbestimmungen, sowie vorgesehene Übergangsregelungen für Bestandsspielhallen, führten zu einem geringer als ursprünglich angenommenen Niveau an Spielhallenschließungen im deutschen Markt. Dementsprechend wurden per 30. Juni 2021 Zuschreibungen der zuvor abgeschriebenen Nutzungsrechte, Geräte
sowie Lizenzen und Konzessionen vorgenommen.


Aufgrund der durch die COVID 19-Pandemie eingeschränkten Geschäftstätigkeit lag das Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im ersten Halbjahr 2021 bei 162,9 Mio. EUR. Dennoch konnte ein um 31,7 Mio. EUR (+24,2%) höheres EBITDA als in der Vergleichsperiode erzielt werden. Der Betriebserfolg (EBIT) stieg von -98,6 Mio. EUR im Vorjahr um 61,5 Mio. EUR auf -37,0 Mio. EUR. Das Periodenergebnis betrug 58,9 Mio. EUR und fällt damit um 49,2 Mio. EUR höher aus im Vergleich zum Vorjahr.

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