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AGRANA-Vorstand Dr. Norbert Harringer und RWA-Vorstand DI Christoph Metzker.

17.01.2022 | 1 min

Grünstrom-Offensive: Agrana setzt mit Photovoltaik in Kartoffelstärkefabrik Gmünd weitere Energieeffizienzmaßnahmen

Kooperation mit RWA Solar Solutions als Errichter und Betreiber der ersten AGRANA-Photovoltaik-Großanlage auf einer Fläche von 1.650 m2.

Auf dem Werksgelände der Kartoffelstärkefabrik in Gmünd im Waldviertel errichtete das Frucht-, Stärke- und Zuckerunternehmen AGRANA eine Photovoltaik-Großanlage, die in Kooperation mit der RWA Solar Solutions in Form eines Contracting-Modells umgesetzt wurde und ab sofort einsatzbereit ist. Am Dach der Kartoffelstärkefabrik Gmünd wurden 890 Photovoltaik-Module installiert, die mit einer Modulfläche von rund 1.650 m2 eine Leistung von 334 kWp aufweisen und jährlich rund 338.000 kWh Strom erzeugen. Insgesamt entspricht die jährliche Sonnenstromerzeugung am Standort Gmünd dem Bedarf von rund 75 Haushalten.

„Unsere Grünstrom-Offensive werden wir im kommenden Jahr mit der Errichtung und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen an vier weiteren AGRANA-Standorten in Österreich fortsetzen. AGRANA, als energieintensiver Veredler agrarischer Rohstoffe, verfolgt mit vielen verschiedenen Maßnahmen konsequent ihr Ziel bis 2040 klimaneutral zu produzieren. Die Photovoltaikanlagen an unseren Produktionsstandorten sind ein weiterer Baustein in unserer Dekarbonisierungsstrategie zur Erreichung unserer Emissionsziele,“ betont AGRANA-CTO Dr. Norbert Harringer.

Der Strom aus den Photovoltaik-Anlagen wird zur Gänze von AGRANA genutzt. Planer, Errichter und Eigentümer der Photovoltaik-Anlage ist die RWA Solar Solutions GmbH, eine Tochtergesellschaft der RWA Raiffeisen Ware Austria AG. Sie übernimmt auch die laufende Betriebsführung und Instandhaltung der Photovoltaikanlagen. „Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, sind wir in den nächsten Jahren gefordert, Sonnenstrom in Österreich stärker zu nutzen und die Solarflächen auszuweiten. Wir sehen es als unsere Verpflichtung, unsere Kompetenz im Sinne des Klimaschutzes einzusetzen und hoffen, dass noch viele andere Unternehmen dem positiven Beispiel der AGRANA folgen und ihre Produktionsprozesse nachhaltiger gestalten“, erklärt der Vorstandsdirektor der Raiffeisen Ware Austria, DI Christoph Metzker.