© A PictureDesk/AGRANA/Schedl

Gmünd - AGRANA Stärke GmbH, Werk Gmünd

30.04.2022 | 1 min

Dividendenvorschlag von 0,75 € je Aktie f. d. Geschäftsjahr 2021|22. AGRANA mit positivem Ausblick für 2022|23

Trotz aller Herausforderungen ist AGRANA gut in das neue Geschäftsjahr 2022|23 gestartet und erwartet für das erste Quartal 2022|23 eine sehr deutliche EBIT-Verbesserung.

Der Vorstand der AGRANA Beteiligungs-AG hat beschlossen – vorbehaltlich einer entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrates –, der 35. ordentlichen Hauptversammlung am 8. Juli 2022 eine Dividende in Höhe von 0,75 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2021|22 vorzuschlagen (Dividende für 2020|21: 0,85 € je Aktie).
AGRANA bekennt sich damit weiterhin zu einer berechenbaren, zuverlässigen und transparenten Dividendenpolitik, die auf Kontinuität ausgerichtet ist. Die Ausschüttungen orientieren sich nicht nur am Ergebnis, sondern auch am Cashflow sowie an der Verschuldungssituation des Konzerns unter Wahrung einer soliden Bilanzstruktur. Weiters bezieht AGRANA aktuelle Ereignisse wie den Krieg in der Ukraine und die zukünftig zu erwartende Geschäftsentwicklung in ihre Dividendenpolitik mit ein.


Nach Abschluss der internen Werthaltigkeitsprüfungen erzielte AGRANA im Geschäftsjahr 2021|22 (1. März 2021 bis 28. Februar 2022) ein Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 24,7 Mio. € (Vorjahr: 78,7 Mio. €). Die Sondereinflüsse aus dem Ukraine-Krieg (großteils zahlungsunwirksame Aufwendungen aus Asset- und Goodwill-Wertberichtigungen/ Wertminderungen) betrugen somit letztlich -72,4 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie ging auf -0,20 € (Vorjahr: 0,96 €) zurück. Die Umsatzerlöse der Gruppe betrugen 2.901,5 Mio. € (Vorjahr: 2.547,0 Mio. €).


Trotz aller Herausforderungen ist AGRANA gut in das neue Geschäftsjahr 2022|23 gestartet und erwartet für das erste Quartal 2022|23 eine sehr deutliche EBIT-Verbesserung. Für das Gesamtjahr 2022|23 wird ebenfalls mit einem sehr deutlichen Anstieg beim EBIT gerechnet. Beim Konzernumsatz wird von einem deutlichen Anstieg ausgegangen. Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass der Krieg in der Ukraine temporär und regional begrenzt bleibt, die physische Versorgung mit Energie und Rohstoffen gewährleistet ist und sich innerhalb des Geschäftsjahres 2022|23 die Absatz- und Beschaffungsmärkte wieder teilweise normalisieren können. AGRANA erwartet auch, die insbesondere im Rohstoff- und Energiebereich deutlich gestiegenen Preise in neuen Kundenkontrakten weitergeben zu können.