© David Schreyer

24.09.2021 | 2 min

BIG setzt Wachstum fort und wirkt positiv auf Konjunktur-entwicklung

Der BIG Konzern konnte mit einer Vielzahl an Projekten in den Bereichen Schulen, Universitäten, und Sicherheitsimmobilien sowie Büro- und Wohnbau einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität inmitten der Krise leisten.

Das positive Ergebnis des 1. Halbjahres bestätigt, dass das Unternehmen trotz Covid-bedingter schwieriger Rahmenbedingungen konjunktur- und beschäftigungsstützend wirkte. Die abgeführte Dividende von EUR 230 Mio. für den Eigentümer leistet ebenfalls einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.

Ergebnisse des 1. Halbjahrs 2021

Die Bundesimmobiliengesellschaft generierte im ersten Halbjahr 2021 einen FFO (Funds from
Operations) in Höhe von EUR 349,1 Mio., der um EUR 7,9 Mio. über dem Vergleichswert des
Vorjahres liegt. Der FFO ist eine bedeutende Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft des
Konzerns, die vor Steuern sowie um das Verkaufsergebnis und sonstige nicht nachhaltige Effekte
bereinigt berichtet wird.
Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 620,8 Mio. liegen um EUR 49,4 Mio. über dem Wert des
Vorjahres. Dieser Anstieg ist vor allem auf Mietzuwächse und auf höhere Erlöse aus dem Verkauf
von Immobilien des Umlaufvermögens zurückzuführen.
Das EBITDA in Höhe von EUR 393,3 Mio. verzeichnet eine leichte Reduktion von EUR 8,9 Mio.
gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres, was zum Großteil auf einen einmaligen
Bilanzierungseffekt zurückzuführen ist.
Das EBIT lag im ersten Halbjahr 2021 mit EUR 664,8 Mio. um EUR 76,0 Mio. deutlich über dem
Referenzwert des Vorjahres. Dieser positive Effekt im EBIT gegenüber dem Vergleichszeitraum ist
auf die anhaltende Wertsteigerung des Portfolios aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung in
guten Lagen, den guten Zustand der Gebäude und die stabile, langfristige Vermietungssituation
zurückzuführen. Der Periodengewinn betrug EUR 492,4 Mio., es kam somit zu einem Anstieg von
EUR 71,0 Mio., der vor allem auf die zuvor erläuterten Bewertungseffekte zurückzuführen ist.

BIG baut Nachhaltigkeitsaktivitäten aus

Die Immobilienwirtschaft ist eine ressourcenintensive Branche – immerhin entfallen 30 % des Energieverbrauchs auf den Gebäudesektor – und hat damit eine besondere Verantwortung und gleichzeitig ein großes Potenzial, im Sinne des Klimaschutzes zu agieren. Mit den „10 BIG Points“ für nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften nimmt die BIG eine aktive Rolle ein, um klimaschädliche Einflüsse zu minimieren. Ein konsequenter Schritt des BIG Konzerns in der Dekarbonisierung von Liegenschaften ist die 25 %-Beteiligung am Digitalisierungs-Start-up AMPEERS ENERGY. Das
Start-up ist ein Spin-off der Fraunhofer Gesellschaft und darauf spezialisiert, Lösungen zur
Energieoptimierung im Immobilienbereich zu schaffen. Im Rahmen der Beteiligung soll das Optimierungspotenzial der Energieversorgung im BIG Portfolio systematisch ermittelt werden. Konkret geht es um nachhaltige Energiestrategien (Strom und Wärme) für Immobilienprojekte in Richtung einer möglichst vor Ort dezentral erzeugten und weitestgehend klimaneutralen Energiebereitstellung.

Details hier.