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23.03.2022 | 1 min

AGRANA rechnet mit außerordentlichem Abschreibungsbedarf aufgrund des Ukraine-Krieges

Vorläufiges Konzern-EBIT 2021|22 vor Sondereinflüssen des Ukraine-Krieges bei rund 95,5 Mio. € erwartet.

Die AGRANA-Gruppe erwartete bislang für das Geschäftsjahr 2021|22 (1. März 2021 bis 28. Februar 2022) ein Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) in Höhe von zumindest 86,6 Mio. € (Guidance: deutlicher Anstieg, zumindest +10 % gegenüber Vorjahr). Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen würde der Konzern 2021|22 ein EBIT vor Sondereinflüssen aus dem Ukraine-Krieg von rund 95,5 Mio. € (EBIT 2020|21: 78,7 Mio. €) erzielen. Die Umsatzerlöse der Gruppe werden rund 2,9 Mrd. (Umsatzerlöse 2020|21: 2.547,0 Mio. €) betragen.

Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 stellt für AGRANA ein werterhellendes Ereignis zum Bilanzstichtag 28. Februar 2022 dar. Nach dem derzeitigen Stand der internen Werthaltigkeitsprüfungen rechnet das Management per heutigem Tage mit einer großteils zahlungsunwirksamen Ergebnisminderung (EBIT) aus Asset- und Goodwill-Abschreibungen/Wertminderungen in einer Bandbreite von 65 Mio. € bis 85 Mio. €. Derzeit läuft auf Ebene der AGRANA Beteiligungs-AG die Konzernprüfung durch den Wirtschaftsprüfer. Daher kann der tatsächliche Abschreibungs-/Wertminderungsbedarf zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht exakt beziffert werden. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2021|22 erfolgt wie geplant am 13. Mai 2022.

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