Das sind die PHÖNIX-Sieger

Der Gründerpreis ging an vier innovative Projekte in den Kategorien „Startups“, „Spin-offs“, „Prototypen“ und „Female Entrepreneurs“.

Lesezeit: ca. 2 min

© aws/Anna Rauchenberger

FFG-GF Henrietta Egerth, BM Margarete Schramböck, BM Heinz Faßmann, Edeltraud Stiftinger, GF Austria Wirtschaftsservice GmbH (v.l.)

Bereits zum siebten Mal wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) der Gründerpreis PHÖNIX veranstaltet. Im aktuellen Durchgang wurden insgesamt 17 Projektteams aus insgesamt 180 Einreichungen für den Preis nominiert. Einreichen konnten alle Startups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2014 gegründet wurden.

Als Sieger des Gründerpreises PHÖNIX wurden von einer Fachjury die Symflower GmbH, Carbofeed (Universität für Bodenkultur), Parity Quantum Computing und markta GmbH ausgewählt. Die Preisträger gewinnen – neben Urkunde und Trophäe – die Teilnahme bei einem „einschlägigen (digitalen) Event“ im Wert von 5.000 €.

Neben innovativen Ideen wurde laut Jury bei der Auswahl der Nominierten besonderes Augenmerk auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gelegt.

Die Parity Quantum Computing CEOs Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser bei der Online-Preisverleihung.

Die Sieger im Überblick

Evelyn Haslinger ist Gründerin und Geschäftsführerin der Symflower GmbH und wurde in der Kategorie „Female Entrepreneurs“ ausgezeichnet. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und mathematischen Modellen generiert Symflower automatisierte Tests jeder Art von Softwareentwicklung. Fehler, Leistungs- und Sicherheitsprobleme im Quellcode sollen so rascher und genauer aufgedeckt. werden und die Entwicklungszeit um bis zu 30 Prozent reduzieren. Im Herbst 2019 investierte eQventure in das Linzer Startup.

© Symflower

Futtermittelgewinnung aus CO2 ist das „Steckenpferd“ von Carbofeed, einem Spin-off der Universität für Bodenkultur (Wien). Der CarboFeed Prozess, dessen zentrales Element ein Hefestamm ist, der CO2 und Elektrizität in Biomasse umwandelt, liefert eiweißreiches, hochwertiges Tierfutter oder Futtermittel-Zusatzstoffe. Dieser Prozess weist eine CO2-negative Klimabilanz auf und kann ohne agrarische Ausgangsprodukte erzeugt werden und ist frei von Pestiziden. CarboFeed zählte zu den Top-10 des S&B Award 2020 und konnte beim Gründerpreis PHÖNIX die Kategorie „Prototyp“ für sich entscheiden.

Die Kategorie „Spin-Off“ konnte das Tiroler Quantentechnologie-Startup ParityQC rund um Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner für sich entscheiden. Durch die Softwaresteuerung der ParityQC Architektur sollen künftig Superrechner betrieben werden. Erst im Februar 2021 ging ParityQC eine Forschungspartnerschaft mit dem japanischen Global 500-Konzern NEC ein.

Zum Sieger der Kategorie „Startup“ wurde der digitale Bauernmarkt Markta rund um Theresa Imre gekürt. Die Plattform bringt regionale Lebensmittelproduzenten mit Menschen zusammen, die auf der Suche nach hochwertigen und regionalen Bio-Produkten sind. 2020 erwirtschaftete Markta einen Umsatz von rund 2,3 Millionen Euro.

Neuer PHÖNIX: bis 15.9.

Nach der Preisverleihung ist vor der Preisverleihung: Teilnahmeberechtigt sind Startups und Spin-offs, deren Gründung nach dem 1. Jänner 2015 erfolgte und die ihren Firmensitz in Österreich haben. Zudem können sich auch österreichische Universitäten und Forschungseinrichtungen für die Kategorie „Prototyp“ bewerben.

https://www.gruenderpreis-phoenix.at

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