Business-Event-Branche ortet positive Signale aus der Politik

Die Livecom, eine Vereinigung österreichischer Veranstaltungsdienstleister, ringt um Hilfen für die seit 15 Monaten praktisch darnieder liegende Branche. Frühestens im Q2 2022 kann das Geschäft wieder auf Vor-Pandemie-Niveau sein.

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© Livecom

Philipp Cejnek, Vorstandsvorsitzender von Livecom, der Vereinigung der österreichischen Veranstaltungsdienstleister.

In einem Brief an Finanzminister Gernot Blümel hatte die Eventveranstalter-Lobby Livecom Ende Mai detailliert aufgeschlüsselt, welche Umsatzeinbrüche die Veranstalter der verschiedensten Event-Formate in Zeiten der Pandemie hinnehmen mussten. Basis dafür war unter anderem eine Studie des Economia Instituts für Wirtschaftsforschung von September des Vorjahres. „Die aktuellen Öffnungsschritte bringen für manche Teile der Gastronomie und der Hotellerie gute Impulse“, räumt Verbands-Chef Philipp Cejnek ein, aber für die Veranstaltungsdienstleister im engeren Sinn und für deren Zulieferer sei die Lage viel weniger rosig. Während ein Gastro-Betrieb binnen weniger Wochen starten und auf Touren kommen kann, dauert die Erholung in einer Branche, die von terminisierten und oft einmaligen Events abhängt, naturgemäß deutlich länger. „Die Verlängerung der Kurzarbeit und die Leistungen des Härtefallfonds für die EPUs haben vielen geholfen, aber der Großteil unserer Branche kann noch lange nicht auf dem Level arbeiten, wie es 2019 möglich war.“ Denn viele Events haben Vorlaufzeiten von 6 bis 12 Monaten, insbesondere der B2B-Bereich, in dem rund zwei Drittel der Eventer tätig sind, laufe entsprechend schleppend an.

Indoor-Veranstaltungen im Business-Kontext wie etwa Firmenfeiern, Messen oder Kongresse, Großveranstaltungen oder internationale Formate werden auch bei positiv prognostiziertem Impffortschritt im Herbst weiterhin nur mit Restriktionen durchgeführt werden können. Die hohen Zusatzkosten durch die erforderlichen
Präventionsmaßnahmen (Präventionskonzepte, Covid-Beauftragte, digitalisierte Form der Einlasskontrolle, Personalaufwand für Datenverwaltung und zusätzlichen Hygiene-, Sicherheits- und Logistikanforderungen) sind aktuell von den Veranstaltern zu tragen und machen die ursprünglichen Formate unrentabel.

Wesentliche Unterstützungsmaßnahmen für die nach zwei Lockdowns schwer getroffene Branche stünden zwar noch aus, doch Cejnek sieht Licht am Ende des Tunnels: „Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat ein offenes Ohr für unsere Anliegen, das muss man bei aller Kritik unsererseits ehrlich anerkennen, und auch von AMS-Chef Johannes Kopf gab es positive Rückmeldungen.“ Ein weiteres Problem ist, dass sehr viele Beschäftigte in den Monaten des Stillstands in andere Jobs ausgewichen sind, es herrsche akute Personal-Not bei den Veranstaltern. Die andere Unwägbarkeit: „Sobald sich die Pandemie-Lage verschlimmert, ist das Eventgeschäft wieder das erste, das abgedreht wird“, so der Hinweis von Livecom-Vorsitzendem Cejnek, „und unser Business ist danach wieder das letzte, das voll anlaufen kann.“

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