Automobile & Zubehör – Scheinwerfer an und durch

Österreichs Autoindustrie und die Kfz-Zulieferer aller Größen sind in vielen Bereichen schlicht Weltklasse. Das wird auch so bleiben – gerade wegen Krisen, Regulierungsdruck und technologischen Umbrüchen.

Lesezeit: ca. 6 min

Die Autowelt erlebt gerade einen Umbruch. Und das in einer ziemlichen Heftigkeit. Die vergangenen Jahre waren für die Autoindustrie „sieben fette Jahre“, wie es Prof. Stefan Bratzel von der Uni Bergisch-Gladbach in einer Studie formuliert. Doch ob es so weitergeht, ist angesichts der Mischung aus Regulierungsdruck, angeknackstem Vertrauen nach der Abgas-Affäre und vor allem dem Eindringen branchenfremder Konzerne wie Google, Apple oder sogar dem Staubsaugerhersteller Dyson ins traditionelle Autogeschäft über die Hebel der Elektrifizierung und der Digitalisierung ungewiss. Die großen Hersteller BMW, Daimler, Audi und eine Reihe von Autozulieferern mussten für das vergangene Jahr die ursprünglichen Gewinnerwartungen jedenfalls zurückschrauben.

Für die österreichischen Zulieferer mit ihren traditionell engen Verbindungen zur klassischen Autoindustrie bedeutet das ein Umdenken. Generell sind sie gut aufgestellt. Die Scheinwerfer sind an, die Fahrt durch alles, was man Krise oder auch Herausforderung nennen könnte, geht zügig voran. „Made in Austria“ gilt bei Fahrzeugen weltweit als Qualitätsbegriff.

Diesel-Unsicherheit

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