Auch Arbeitgeber empfinden Home Office als Bereicherung

Mit den sukzessiven Öffnungsschritten ist ein großer Teil der Österreicherinnen und Österreicher ins Büro zurückgekehrt. Arbeitnehmer wurden seit Beginn der Pandemie immer wieder zu ihren Ansichten rund um das Home Office befragt. Doch wie stehen heimische Arbeitgeber dazu? Und welchen Stellenwert wird Remote Work nach der Pandemie haben? Diesen und weiteren Fragen ist die Unternehmer-Blog-Umfrage der Volksbank nachgegangen.

Lesezeit: ca. 2 min

© Robert Polster

DI Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG

Von Home Office über Zoom-Calls bis zu hybriden Events – die Corona-Krise hat die gewohnte Art zu arbeiten in vielen Branchen auf den Kopf gestellt. Die Möglichkeit, flexibel von Zuhause aus tätig zu sein, wird vor allem von jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geschätzt und ist einigen sogar wichtiger als ein möglichst hohes Grundgehalt1. Doch wie sehen heimische Unternehmerinnen und Unternehmer das Thema Home Office? Wie haben sie die Heimarbeit strukturiert? Was haben sie in punkto Produktivität beobachtet? Und: Wie wird das Thema Home Office in der Post-Corona-Zeit gehandhabt werden? Auf diese und weitere Fragen haben von Mitte April bis Mitte Mai 2021 rund 1.200 Leserinnen und Leser des Volksbank-Unternehmer-Blogs geantwortet.

Persönliche Anwesenheit war meist nicht notwendig

Die Umfrage zeigt, dass die Arbeitgeber sehr gute Erfahrungen mit dem Home Office gemacht haben. So gaben insgesamt zwei Drittel der Befragten an, dass Remote Work die persönliche Anwesenheit in „allen Bereichen“ oder zumindest „weitgehend“ ersetzen konnte. Nur 8% meinten, dass Home Office aus diversen Gründen keine Option gewesen sei. Damit liefert die Umfrage auch wertvolle Erkenntnisse über die Leserschaft des Volksbank-Unternehmer-Blogs. Diese sind nicht nur großteils selbstständig, sondern auch vorrangig in Branchen tätig, in denen Remote Work grundsätzlich möglich ist. Dem gegenüber erhob die Statistik Austria im März sowie im Oktober 2020, dass lediglich rund 20 Prozent der Beschäftigten von Zuhause aus arbeiten.

57% der Teilnehmer an der Volksbank-Umfrage ließen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fünf Tage die Woche von Zuhause aus arbeiten, weitere 25% ermöglichten dies zumindest an drei bis vier Tagen. Angesprochen auf die Infrastruktur in der Heimarbeit gaben 41% an, bereits vor Corona über die notwendige Ausstattung verfügt zu haben. Weitere 38% konnten für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurzfristig Laptops, Handys und Co. anschaffen, während 19% angaben, dass ihre Beschäftigten auf eigene Geräte zurückgegriffen haben.

Des Weiteren ergab die Umfrage, dass es für 67% der Teilnehmer dauerhaft vorstellbar ist, ihr Team von Zuhause aus arbeiten zu lassen.

Home Office: Produktivität litt selten

Vielfach wurde diskutiert, wie produktiv Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Home Office tatsächlich sind. Geht es nach der Leserschaft des Volksbank Unternehmer-Blogs, so hat die Heimarbeit der Leistungsfähigkeit keinen Abbruch getan: 6% orteten eine „starke Steigerung“ der Produktivität, weitere 39% eine „Steigerung in einem messbaren Ausmaß“, 11% finden, sie sei gesunken, während knapp die Hälfte der Befragten keine Veränderung – ob positiv oder negativ – wahrgenommen hat.

Des Weiteren ergab die Umfrage, dass es für 67% der Teilnehmer dauerhaft vorstellbar ist, ihr Team von Zuhause aus arbeiten zu lassen. Gut zwei Drittel der Unternehmer haben bereits Regelungen für zumindest teilweises Home Office auf dauerhafter Basis in Kraft oder arbeitet aktuell daran. „Als Hausbank für Unternehmer und unternehmerisch denkende Privatkunden ist es uns ein großes Anliegen, Selbstständige zu verstehen, um schnell und flexibel auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Die Unternehmer-Blog-Umfrage liefert wertvolle, neue Einblicke in das Home Office aus Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber“, konstatiert Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG, abschließend.

Die vollständigen Ergebnisse der Unternehmer-Blog-Umfrage finden Sie hier: https://blog.volksbank.at/homeoffice-wird-als-bereicherung-empfunden/

1 Quelle: PwC-Studie: Der ideale Arbeitgeber, 2021

Der Volksbanken-Verbund

Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige Bankengruppe zu der die acht regionalen Volksbanken, die Marke SPARDA-BANK sowie die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von 29,4 Mrd. Euro und betreut mit 3.268 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) in 249 Vertriebsstellen über 1 Mio. Kunden in ganz Österreich (Stand 31.12.2020).

Weitere Informationen auf www.volksbank.at.

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